BMW M1 Procar(1:18, Werk83)

  • BMW M1 Procar (Ab 1979)
  • Werk83
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Racing / Bunt
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellauto BMW M1 Procar von Werk83 1:18 2

BMW M1 Procar 1:18 Modellauto von Werk83: Vorbild, Baureihe und Entstehung

Die gezeigte Miniatur aus der Sammlung von Modelly-Mitglied „vettelf1champ96“ orientiert sich klar am Rennfahrzeug BMW M1 Procar, also an der Motorsportversion des BMW M1. Das Straßenfahrzeug gehörte zur Generation E26, gebaut von 1978 bis 1981. Einen direkten Vorgänger gab es im BMW-Programm nicht, denn der M1 war das erste eigenständige Mittelmotor-Sportwagenprojekt der Marke. Das Design des Serienfahrzeugs stammt von Giorgetto Giugiaro, die Karosserieentwicklung war eng mit Italdesign verbunden, während bei der Entstehung des Projekts auch Jochen Neerpasch als prägende Figur im BMW Motorsport-Umfeld eine wichtige Rolle spielte. Technisch basierte der M1 auf einem Gitterrohrrahmen, dazu kamen eine Kunststoffkarosserie und der längs vor der Hinterachse eingebaute Reihensechszylinder M88/1 mit 3.453 cm³, Vierventiltechnik, sechs Drosselklappen und Trockensumpfschmierung. Im Straßenfahrzeug lag die Leistung bei rund 277 PS, beim Procar deutlich höher. Zu sehen ist hier ein Modellauto im Maßstab 1:18, gefertigt von Werk83, das die markante Rennversion mit großem Heckflügel, verbreiterten Radhäusern und abgesenkter Frontpartie wiedergibt. Die Miniatur ist auf Basis des Materials Diecast gefertigt, was man an den klaren Karosseriekanten und der soliden Form gut erkennt.

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Modellauto BMW M1 Procar von Werk83 1:18 3

Technik des BMW M1 Procar: Rennsport-Umbau des E26 mit Sechszylinder

Der BMW M1 Procar wurde für die 1979 eingeführte Procar-Serie aufgebaut, die als Markenpokal im Umfeld der Formel-1-Veranstaltungen ausgetragen wurde. Gegenüber dem Straßen-M1 erhielt das Fahrzeug eine deutlich überarbeitete Aerodynamik, breitere Spurweiten, Rennfahrwerk, Sicherheitszelle und eine auf den Wettbewerb ausgelegte Gewichtsreduzierung. Der Reihensechszylinder basierte weiterhin auf dem M88-Konzept, leistete in der Procar-Ausführung jedoch je nach Ausbaustufe rund 470 PS bei sehr hohen Drehzahlen. Geschaltet wurde über ein manuelles Renngetriebe, der Antrieb erfolgte auf die Hinterachse. Die Gewichtsverteilung profitierte von der Mittelmotor-Bauweise, was in Verbindung mit dem breiten Aufbau und den großen Slicks für hohe Kurvengeschwindigkeiten sorgte. Auffällig waren auch die großen Lufteinlässe, die Entlüftungen im Frontdeckel und die Lamellen über dem Heckbereich. Das hier gezeigte Modellauto im Maßstab 1:18, hergestellt von Werk83, setzt diese technischen Merkmale sichtbar um: Die Front zeigt die tiefe Schürze mit den typischen Öffnungen, seitlich sind die ausgestellten Kotflügel und die flache Silhouette gut zu erkennen, hinten fällt der breite Flügel über dem Heckabschluss sofort auf.

Modellauto BMW M1 Procar von Werk83 1:18 4

Motorsport-Erfolge des BMW M1 Procar und bekannte Fahrer

Im Motorsport erreichte der BMW M1 Procar vor allem durch die Procar Championship große Aufmerksamkeit. Das Konzept war ungewöhnlich: Vor ausgewählten Formel-1-Rennen traten Fahrer aus der Formel 1 gegen Spezialisten aus Tourenwagen- und Sportwagenserien in identischen oder weitgehend vergleichbaren Fahrzeugen an. Dadurch entstand ein direkter Leistungsvergleich unter ähnlichen technischen Bedingungen. Die Serie 1979 gewann Niki Lauda, 1980 sicherte sich Nelson Piquet den Titel. Ebenfalls mit dem M1 Procar verbunden sind Namen wie Hans-Joachim Stuck, Clay Regazzoni, Jacques Laffite, Didier Pironi, Alan Jones, Mario Andretti und Carlos Reutemann. Diese Fahrerpaarung aus Grand-Prix-Stars und erfahrenen Tourenwagenspezialisten machte die Serie bis heute bekannt.

Renneinsätze abseits der Procar-Serie und historische Einordnung

Neben dem Procar-Markenpokal war der BMW M1 auch in anderen Rennserien und Langstreckenveranstaltungen vertreten. In Gruppe-4- und später Gruppe-5-Nähe entstanden unterschiedliche Einsatzversionen, die je nach Reglement stärker modifiziert waren. Bei Langstreckenrennen wie Le Mans trat der M1 in verschiedenen Entwicklungsstufen an, wenn auch ohne eine dauerhafte Dominanz wie bei einigen reinen Prototypen. Seine Bedeutung liegt daher nicht nur in Einzelergebnissen, sondern auch in seiner Rolle als technisches und imageprägendes Motorsportprojekt von BMW in einer Zeit des Übergangs zwischen Tourenwagen-, GT- und Prototypen-Konzepten. Gerade die Procar-Version gilt heute als eine der prägnantesten Rennsport-Ausführungen des E26, weil sie das Grundkonzept des Straßenwagens klar erkennen lässt und gleichzeitig alle typischen Umbauten eines kompromisslos auf Rennbetrieb ausgelegten Fahrzeugs trägt.

Lackierung, Decals und sichtbare Details der Werk83 Miniatur im Sammlungsbestand

Bei der gezeigten Miniatur steht die Lackierung klar im Mittelpunkt. Die Grundfarbe ist weiß, darüber verlaufen großflächige Motorsportstreifen in Hellblau, Dunkelblau und Rot, angelehnt an die BMW-M-Farben. Auf der Front zieht sich das blaue Band diagonal über die rechte Seite, während Dach und Seitenpartien durch rote und blaue Flächen gegliedert werden. Sichtbar sind die Startnummer 2 auf Front und Türen sowie mehrfach der Schriftzug REUTEMANN, was auf die Zuordnung zu Carlos Reutemann verweist. Dazu kommen gut erkennbare Sponsoren- und Ausrüsterhinweise wie Shell, Bilstein, Goodyear, Tissot und Martini; auf der Front ist außerdem Essex zu lesen, seitlich erscheint auch Ate. Die Decals sind auf den Fotos sauber positioniert und folgen den Linien der Karosserie. Das Modell zeigt geschlossene Klappscheinwerfer, schwarze Fensterrahmen, Außenspiegel links und rechts, Scheibenwischer an der Frontscheibe sowie die typischen Lamellen über dem Heck. Die Turbinenräder mit aufgedruckten Goodyear-Schriftzügen passen zum Zeitbild des Vorbilds. Auch die Rückansicht ist informativ: zu sehen sind die breiten Rückleuchten, der schwarze Heckbereich und der hoch angesetzte Flügel. Für Sammler von BMW Rennsportmodellen, Procar-Fahrzeugen und Tourenwagen der späten 1970er ist diese Ausführung wegen der klar erkennbaren Reutemann-Gestaltung, der nachvollziehbaren Proportionen und der stimmigen Umsetzung der Karosseriedetails ein interessantes Sammlerstück.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
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