Honda CBR 1000 RR Fireblade ( SC 59 ) (1:10, Welly)

  • Honda CBR 1000 RR Fireblade ( SC 59 ) (Ab 2008)
  • Welly
  • 1:10
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Rot/Schwarz
  • ebay Sofort-Kaufen
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  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellmotorrad Honda CBR 1000 RR Fireblade ( SC 59 ) von Welly 1:10 2

Die Honda Fireblade (engl. „Feuerklinge“) ist ein Motorrad der Kategorie Superbike/Supersportler des japanischen Herstellers Honda.

Der Name Fireblade steht für eine ganze Motorrad-Baureihe, welche 1992 mit der CBR 900 RR Fireblade begründet wurde. Seit 2004 hat sich der Name hubraumbedingt in CBR 1000 RR Fireblade geändert, wobei Honda die Verkaufsbezeichnung in Deutschland mittlerweile auf Fireblade reduziert hat. Bei allen Baureihen stand als oberstes Entwicklungsziel die Gewichtserleichterung möglichst aller Bauteile im Vordergrund. Die erste Fireblade unterbot mit ihrem fahrfertigen Gewicht von ca. 204 kg bei ihrem Erscheinen sogar alle Großserienmotorräder aus der kleineren 600-cm³-Klasse. Durch ihre Leichtbauweise und den starken Motor konnte sie ihre damaligen leistungsstärkeren aber auch schwereren Konkurrenten aus der „Big-Bike“-Klasse ebenso deklassieren, wie die damals populären vierzylindrigen Supersportler der 750-cm³-Klasse.

Die verschiedenen Modelle der Baureihe werden durch die Kürzel SC 28, SC 33, SC 44, SC 50, SC 57, SC 59 und SC 77 unterschieden. Sie befinden sich an vierter bis siebter Stelle der Fahrgestellnummer.

SC 59 (2008–2016) = Dieses Modell

Zum Modelljahr 2008 präsentierte Honda das komplett neu entwickelte Modell SC 59. Das Design unterschied sich deutlich vom Vorgängermodell und lehnte sich noch stärker an den aktuellen MotoGP-Renner von Honda an. Insgesamt wurde die SC 59 stärker in Richtung Rennstreckentauglichkeit ausgelegt, was sich einerseits in der Ergonomie, andererseits auch in der Fahrwerksabstimmung bemerkbar machte. Weiterhin verzichtete man zu Gunsten einer sogenannten „Underslung“-Auspuffanlage wieder auf die Underseat-Lösung der SC57 bei der Unterbringung des Endschalldämpfers; hiervon profitiert das Handling wegen der besseren Konzentration der Massen um den Fahrzeugschwerpunkt. Des Weiteren konnte Honda erfolgreich seine Leichtbaustrategie fortsetzen, was sich in einem Fahrzeuggewicht von nur noch 199 kg vollgetankt ausdrückte. Damit lag man zum Teil deutlich unter den japanischen Mitbewerbern. Auch motorenseitig gelang ein deutlicher Schritt nach vorne, das neue Triebwerk wurde kurzhubiger ausgelegt und erhielt Einlassventile aus leichtem Titan. Die Höchstleistung wurde nominell um 5 kW (7 PS) auf 131 kW (178 PS) gesteigert. Unter dem Aspekt, dass das Vorgängermodell die angegebene Nennleistung eigentlich nie erreichte, die SC 59 bei ersten Tests dagegen sehr wohl, dürfte die eigentliche Steigerung eher im Bereich um 10 bis 15 kW liegen. Besonders im praxisrelevanten Drehzahlbereich von 5.500 bis 11.000 min−1 lag die Leistungsabgabe des neuen Motors sogar deutlich über der der Konkurrenzmodelle von Suzuki und Yamaha. Erstmals setzte Honda bei der Fireblade Modelljahr 2008 eine schon lange zum Standard gewordene Anti-Hopping-Kupplung ein.

Seit 2009 bietet Honda ein dezidiert für die Fireblade entwickeltes ABS an. Dieses System wurde gemeinsam mit Nissin entwickelt und ist das weltweit erste ABS, das speziell auf die Anforderungen an Supersportmotorräder zugeschnitten ist. Während bei einem konventionellen Bremssystem der Fahrer über den Bremshebel bzw. einen Kolben den Bremsdruck direkt erzeugt, wird beim Fireblade-ABS der Bremsdruck „by-wire“ erzeugt. Der Bremshebel wirkt dabei über ein Potentiometer auf ein Steuergerät ein, welches dann über Servopumpen den Bremsdruck aufbaut. Durch den Verbund von Vorder- und Hinterradbremse, combined-ABS genannt, wird der Bremsweg deutlich verringert und gleichzeitig die Überschlagsneigung reduziert. Die elektronische Steuerung hat einen etwas weicheren Druckpunkt zur Folge und die Bremse reagiert um wenige hundertstel Sekunden zeitverzögert. Von einem etwaigen Regeleingriff bemerkt der Fahrer nichts, da ein Feedback, z. B. durch Pulsieren des Hebels, unterbleibt. Bei einem Ausfall der elektronischen Komponenten fällt das System in den konventionellen Modus zurück, die gesamte Bremsleistung bleibt erhalten. Sehr geübte Fahrer könnten daher für Einsätze auf Rennstrecken das ABS-System durch Abziehen der Sicherung ausschalten. Der Aufpreis für das ABS beträgt laut Preisliste von 2009: 1000 €. Ab dem Modelljahr 2012 wurde der Aufpreis von 1000 € gestrichen, und das combined-ABS serienmäßig ab Werk in alle Fireblades eingebaut. Der Verkaufspreis war 2012 der gleiche wie zuvor die Modelle ohne ABS, was einer deutlichen Preissenkung gleichkam.




Autor: viper64
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