Der Ferrari Enzo wurde von Pininfarina gestaltet und zählt zu den bekanntesten Supersportwagen der 2000er-Jahre. Er kann mit Fahrzeugen wie dem Saleen S7, dem McLaren F1, dem Porsche Carrera GT, dem Koenigsegg CC8S sowie dem Mercedes-Benz SLR McLaren verglichen werden. Der 6,0-Liter-V12-Motor des Enzo leistet 485 kW (660 PS) und wurde auch im Maserati MC12 der Tochtermarke Maserati verwendet, dort jedoch mit einer Leistung von 465 kW (632 PS). Zudem existierte mit dem Ferrari FXX eine auf dem Enzo basierende Rennversion. In dieser Variante entwickelte der Motor 588 kW (799 PS), während die Evolutions-Version sogar 632 kW (859 PS) erreichte.
Ursprünglich plante Ferrari eine limitierte Produktion von 349 Exemplaren. Die Fahrzeuge wurden ausgewählten Stammkunden angeboten, sodass alle Fahrzeuge bereits vor Produktionsbeginn verkauft waren. Aufgrund der hohen Nachfrage entschied sich Ferrari später, weitere 50 Fahrzeuge zu produzieren, wodurch die Gesamtstückzahl auf 399 Exemplare anstieg. Der Grundpreis lag bei rund 662.000 Euro, während sich der tatsächliche Verkaufspreis inklusive Zubehör auf etwa 700.000 Euro belief. Der Kauf war ausschließlich ausgewählten Kunden vorbehalten, die über viele Jahre eine enge Beziehung zu Ferrari aufgebaut hatten. Besonders treuen Kunden standen zudem 20 sogenannte „Extracampionario“-Modelle zur Verfügung, die exklusiv in individuellen Sonderfarben lackiert wurden.