Porsche 935(1:64, Umbau)

  • Porsche 935 (Ab 1976)
  • Hot Wheels Umgebautes Modell
  • 1:64
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Rot
  • Lokaler Händler
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist nicht vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellauto Porsche 935 von Umbau 1:64 2

Hot-Wheels-Modell des Porsche 935 im Maßstab 1:64

Das Fahrzeug auf den Fotos aus der Sammlung des Modelly-Mitglieds „Fred“ orientiert sich erkennbar am Porsche 935 der Neuzeit. Das Vorbild wurde 2018 vorgestellt und als reines Trackday-Fahrzeug für den Einsatz auf permanenten Rennstrecken konzipiert. Seine technische Basis war der Porsche 911 GT2 RS der Generation 991, deren Baureihe ab 2011 gebaut wurde; konkret nutzte der Rennwagen Komponenten der überarbeiteten 991.2-Ausführung. Der moderne Porsche 935 war auf 77 Exemplare limitiert, trug keine Straßenzulassung und knüpfte gestalterisch an die historischen Turbo-Rennwagen aus den 1970er-Jahren an. Die Langheck-Silhouette, die verbreiterten Kotflügel, die sehr große Heckflügelanlage und die flache Fahrzeugfront sind Elemente, die auch beim Miniaturfahrzeug wiedergegeben werden. Bei Freds Exemplar handelt es sich um ein Modellauto im Maßstab 1:64, hergestellt von Hot Wheels. Die Karosserie ist auf Grundlage des Materials Diecast gefertigt, während Anbauteile, Verglasung, Fahrwerk und Räder aus Kunststoff beziehungsweise Metall bestehen können.

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Modellauto Porsche 935 von Umbau 1:64 3

Deutlich erkennbarer Umbau: kein Serienprodukt von Hot Wheels

Wichtig für Sammler: Dieses Modell ist eine modifizierte Miniatur und stellt nicht das ursprünglich von Hot Wheels produzierte Serienprodukt dar. Sichtbar sind insbesondere abweichende Mehrspeichenräder mit silberfarbener Oberfläche, eine tiefere Fahrzeughaltung, zusätzliche oder veränderte Dekorationen und ein bearbeiteter Frontbereich. Der Kühlergrill wirkt gegenüber einer üblichen vereinfachten 1:64-Ausführung dreidimensional ausgeführt und besitzt ein helles Gittermuster. Auch die schwarzen Scheinwerfereinsätze, die runden Lampendarstellungen sowie der schwarze Frontsplitter prägen die Ansicht. Die Lackierung ist überwiegend rotorange. Auf der Motorhaube befinden sich ein weißes Startnummernfeld mit schwarzer Nummer 43, ein kleines Porsche-Wappen, weiße Brembo-Schriftzüge und ein großflächiger Schriftzug von Coca-Cola. Seitlich setzen ein weiterer Nummernkreis, ein weißes Wellenband und die Beschriftungen von Coca-Cola, Goodyear sowie Brembo die Rennwagenoptik fort. Der auf dem Heckflügel sichtbare gelb-rote Aufkleber erinnert an Shell. Die Kombination aus dem orangenen Grundton, schwarzen Schweller- und Frontpartien sowie silbernen Felgen macht Details und Karosseriekonturen auf den Bildern nachvollziehbar.

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Technik des modernen Porsche 935 auf Basis des 911 GT2 RS

Der Porsche 935 von 2018 besaß einen 3,8 Liter großen Biturbo-Sechszylinder-Boxermotor mit 515 kW beziehungsweise 700 PS. Das maximale Drehmoment lag bei 750 Nm. Die Kraftübertragung übernahm ein Siebengang-PDK mit starrer Schaltung und elektronisch geregelter Hinterachs-Differenzialsperre. Anders als der straßenzugelassene GT2 RS wurde der Porsche 935 als Einsitzer mit eingeschweißtem Sicherheitskäfig, Rennsitz, Sechspunktgurt, Feuerlöschanlage und einem Motorsport-Lenkrad mit Display ausgerüstet. Das Leergewicht betrug rund 1.380 Kilogramm. Zur Rennstrecken-Ausrüstung gehörten eine Karosserie aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, groß dimensionierte Bremsen, Zentralverschlussräder und ein auf hohe Abtriebswerte ausgelegter Unterboden. Als stilistischer Vorgänger gilt der Porsche 935/78 „Moby Dick“, während die Baureihe insgesamt auf dem Porsche 911 Turbo aufbaute. Die technische Entwicklung der historischen 935-Rennwagen ist eng mit dem Porsche-Ingenieur Norbert Singer verbunden; die Gestaltung des ursprünglichen 911 geht auf Ferdinand Alexander Porsche zurück. Der neue Porsche 935 wurde unter der damaligen Motorsportleitung von Frank-Steffen Walliser entwickelt.

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Motorsportbilanz der historischen Porsche-935-Rennwagen

Die historischen Varianten des Porsche 935 erzielten zwischen 1976 und 1981 Ergebnisse in der FIA-Gruppe 5, in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft, der Marken-Weltmeisterschaft und in nordamerikanischen Langstreckenserien. Der Werkswagen gewann die Marken-Weltmeisterschaft 1976 und 1977. Kundenteams wie Kremer Racing, Joest Racing und JLP Racing entwickelten und setzten weitere Ausführungen ein. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1979 gewann ein Porsche 935 K3 von Kremer Racing die Gesamtwertung. Dieses Fahrzeug war eine Kundenentwicklung und nicht mit dem späteren, 2018 präsentierten Trackday-Modell gleichzusetzen. Der Erfolg der Baureihe beruhte unter anderem auf dem aufgeladenen Boxermotor, einer weiterentwickelten Aerodynamik und der Einsatzbreite bei Sprint- und Langstreckenrennen.

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Fahrer, Rennsportbezug und sichtbare Details der Miniatur

Zu den bekannten Piloten von Varianten des historischen Porsche 935 gehören Jacky Ickx, Jochen Mass, Rolf Stommelen, Bob Wollek, John Fitzpatrick und Klaus Ludwig. Klaus Ludwig, Don Whittington und Bill Whittington bildeten beim Le-Mans-Sieg 1979 die Fahrerbesatzung des Kremer 935 K3. Der moderne Porsche 935 selbst war dagegen nicht als homologiertes Meisterschaftsfahrzeug vorgesehen und besitzt daher keine vergleichbare offizielle Rennbilanz; er wurde für private Streckeneinsätze gebaut. Freds Miniatur greift den Motorsportcharakter durch den großen Heckflügel, die verbreiterte Karosserie, die seitlichen Lufteinlässe und die Sponsorenaufkleber auf. Aus den gezeigten Perspektiven fallen die sauber abgesetzte schwarze Frontschürze, die Gitterstruktur des Grills, die kontrastierenden Scheinwerferflächen und die Radgestaltung auf. Das Modellauto im Maßstab 1:64, hergestellt von Hot Wheels, zeigt durch seine individuelle Modifikation eine vom Serienzustand abweichende Interpretation des Porsche 935.

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