BMW 3.0 CSi(1:18, AUTOart BMW dealer edition)

  • BMW 3.0 CSi (Ab 1971)
  • AUTOart BMW dealer edition
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Fjordblau Metallic
  • Leichte Mängel
  • OVP/Karton ist nicht vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitierte Auflage
 
Modellauto BMW 3.0 CSi von AUTOart BMW dealer edition 1:18 2

Historischer Kontext und Baureihe des BMW E9

Das Vorbild dieses Modells ist das Coupé BMW 3.0 CSi, das zur Baureihe E9 gehört. Die Generation E9 wurde von 1968 bis 1975 produziert, die Variante 1971–1975. Der BMW 3.0 CSi ist die einspritzende Ausführung des 3‑Liter-Coupés und baut konstruktiv auf dem Vorgänger BMW 2000 C/CS auf, der noch einen Zweiliter‑Vierzylinder und eine andere Front trug. Die Karosserien der E9‑Coupés wurden bei Karmann gefertigt und anschließend bei BMW komplettiert. Das Design wird intern dem damaligen BMW‑Chefgestalter Wilhelm Hofmeister zugeschrieben, erkennbar unter anderem an der ausgeprägten Hofmeister‑Knick‑C‑Säule. Für den Reihensechszylinder der M30‑Familie zeichnet der BMW‑Ingenieur Alexander von Falkenhausen verantwortlich. Beim 3.0 CSi kommt die Bosch D‑Jetronic zum Einsatz, was die Dosierung des Gemischs verbessert und gegenüber dem Vergaser‑CS die Leistung auf rund 200 PS (148 kW) bei 5.500/min anhebt; das maximale Drehmoment liegt bei etwa 272 Nm. Zur zeitlichen Einordnung: 1971 wurde der Intel‑4004 als erster kommerzieller Mikroprozessor vorgestellt, die NASA‑Mission Apollo 14 brachte Alan Shepard auf den Mond, und mit Imagine veröffentlichte John Lennon einen der bekanntesten Songs seiner Solo‑Karriere. Diese Beispiele dienen lediglich dazu, das Baujahr und die Epoche des Fahrzeugs einzuordnen.

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Technik, Daten und Stellung des Originals

Das BMW 3.0 CSi Coupé nutzt einen selbsttragenden Stahlaufbau mit MacPherson‑Vorderachse und Schräglenker‑Hinterachse. Rundum Scheibenbremsen – vorn innenbelüftet – und ein Verhältnis von Länge zu Radstand (circa 4.66 m bei 2.62 m Radstand) ergeben ein für seine Zeit agiles Fahrverhalten. Das Leergewicht liegt modell- und ausstattungsabhängig um 1.400 kg. Ab Werk standen ein 4‑Gang‑Schaltgetriebe und eine 3‑Stufen‑Automatik zur Wahl; in späteren Jahren kam teils ein 5‑Gang‑Getrag hinzu. Die Höchstgeschwindigkeit des BMW 3.0 CSi wird mit etwa 220 km/h angegeben, womit das Coupé zu den schnellen europäischen Reisefahrzeugen der frühen 1970er Jahre zählte. Die Innenraumgestaltung mit Holzfurnieren, klarer Instrumentierung und rahmenlosen Seitenscheiben positionierte den E9 über den Limousinen derselben Ära. Insgesamt entstanden von der E9‑Reihe etwas über 30.000 Fahrzeuge; vom 3.0 CSi wurden rund 8.100 Exemplare gebaut. Das Chassis bildete zudem die Basis für die leichtere und motorsportlich ausgerichtete CSL‑Homologationsmodelle, die im Tourenwagensport prägend waren. Als direkter Vorgänger kann der BMW 2000 C/CS gelten, während die Nachfolge in den späten 1970er Jahren von der 6er‑Reihe E24 übernommen wurde.

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Das 1:18‑Modell in der Sammlung von Stingrayman

Die hier gezeigten Fotos zeigen ein Modellauto im 1:18-Maßstab von AUTOart BMW Dealer Edition, das sich am BMW 3.0 CSi orientiert und sich in der Sammlung des Modelly‑Mitglieds „Stingrayman“ befindet. Gefertigt ist das Miniaturfahrzeug aus Diecast‑Druckguss, was ein solides Gewicht und scharfe Kanten der Karosseriepartien ermöglicht. Sichtbar sind viele typische Merkmale des E9: der lange Vorderwagen, die seitliche Zierratleiste über der Gürtellinie, die seitlichen Entlüftungsschlitze im Kotflügel und die filigranen, umlaufenden Chromstoßfänger mit Gummiecken. Die Lackierung entspricht einem dezenten Metallic‑Hellblau, das dem historischen Farbton „Fjordblau metallic“ sehr nahekommt. Auf den Bildern wirkt die Metallicstruktur gleichmäßig; die Lichtkanten laufen ruhig über Motorhaube und Dach. Front- und Heckembleme tragen das runde BMW‑Logo, am Heck ist der „3.0“-Schriftzug erkennbar. Die Räder zeigen ein periodenkorrektes Design mit mehrteiliger Optik und zentralem BMW‑Rundel; der Reifenquerschnitt ist modelltypisch schmal ausgeführt. Die rahmenlosen Seitenscheiben und die schlanke C‑Säule sind beim Miniaturmodell gut getroffen; die feinen Chromrahmen um die Fenster sind sauber eingesetzt. Im Innenraum lässt sich auf den Fotos eine dunkle Bestuhlung erkennen, die Armaturentafel ist mit Rundinstrumenten und Holzstruktur nachgebildet. Das hintere Endrohr ragt wie beim Original dezent unter dem Chromstoßfänger hervor. Wer genauer hinschaut, erkennt die BMW‑Händlerkennzeichen mit Münchener Kürzel – ein Detail, das dem Modell Authentizität verleiht und in einer Vitrine mit weiteren Klassikern, wie sie im Hintergrund zu sehen sind, gut zur Geltung kommt.

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Sammlerfakten, Verarbeitung und Einordnung

Für Sammler ist relevant, dass es sich hierbei ausdrücklich um ein Modellauto im 1:18-Maßstab von AUTOart BMW Dealer Edition handelt, dessen Verarbeitung auf einem Diecast‑Grundaufbau beruht. Die Spaltmaße der Karosserie und die verchromten Anbauteile sind fein ausgearbeitet; gerade die lange Motorhaube, die plane Kofferraumfläche und die schlanken Stoßfänger zeigen auf den Fotos eine stimmige Umsetzung der Proportionen des BMW 3.0 CSi. Die Lackfarbe ist gleichmäßig aufgetragen und harmoniert mit den zierlichen Zierleisten. Charakteristisch umgesetzt sind außerdem die klaren, fast bündig sitzenden Verglasungen, die beim E9 besonders auffallen, weil das Coupé ohne B‑Säule auskommt. In der Vitrine von „Stingrayman“ fügt sich das Stück sichtbar zwischen weiteren Straßensportwagen der 1960er/1970er Jahre ein und liefert durch seine gedeckte Farbgebung einen ruhigen Kontrast zu roten oder gelben Modellen. Für die thematische Einordnung in einer Sammlung eignen sich neben dem BMW 3.0 CSi auch passende Vergleichsmodelle der direkten Zeitgenossen, etwa große Coupés anderer Hersteller. Technisch Interessierte können anhand dieses Modells die markentypischen Stilmerkmale der Baureihe E9 nachvollziehen, die von den Ingenieuren um Alexander von Falkenhausen und den Designvorgaben unter Wilhelm Hofmeister geprägt wurden. Die Produktionsjahre der Generation E91968 bis 1975 – markieren eine Phase, in der BMW seine sportliche Ausrichtung im oberen Mittel- bis Oberklassesegment schärfte; das macht das hier gezeigte Modell für Sammler mit Fokus auf diese Epoche interessant und nachvollziehbar dokumentierbar.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
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