Das Vorbild dieser Miniatur ist der Ford Focus RS500, eine auf 500 Fahrzeuge begrenzte Sonderversion des Focus RS. Er gehört zur zweiten Focus-Generation, dem Ford Focus Mk2, die von 2004 bis 2011 gebaut wurde. Der Ford Focus RS500 erschien 2010 als Abschlussmodell der RS-Ausführung dieser Baureihe. Vorgänger war der Focus RS der ersten Generation von 2002 bis 2003, dessen Antrieb ebenfalls auf einem turboaufgeladenen Fünfzylindermotor beruhte. Die Karosserie des Ford Focus RS500 basiert auf dem dreitürigen Schrägheck des Mk2 und wurde mit verbreiterten Kotflügeln, ausgeprägten Stoßfängern, einem großen Heckflügel sowie zwei Endrohren versehen. Das Erscheinungsbild war damit klar von den normalen Focus-Modellen abgegrenzt. Für das Karosseriedesign der Baureihe war Martin Smith verantwortlich; die RS-Aktivitäten bei Ford Europa wurden in dieser Zeit unter anderem durch Jost Capito bei Ford TeamRS geprägt. Die Montage der limitierten Fahrzeuge erfolgte im Ford-Werk Saarlouis, während die Veredelung zum RS500 anschließend bei einem externen Spezialbetrieb vorgenommen wurde.
Im Ford Focus RS500 arbeitet ein quereingebauter 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder mit Turbolader. Gegenüber dem regulären Focus RS stieg die Leistung von 305 auf 350 PS; das maximale Drehmoment lag bei 460 Nm. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsganggetriebe, die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich an die Vorderräder. Zur Begrenzung von Antriebseinflüssen in der Lenkung nutzte Ford die RevoKnuckle-Vorderachse, eine von der üblichen MacPherson-Konstruktion abweichende Radträgerlösung. Ergänzt wurde sie durch ein drehmomentfühlendes Sperrdifferenzial von Quaife. Quaife ist ein britisches Antriebs- und Getriebeunternehmen, das 1965 in London gegründet wurde und für Sperrdifferenziale sowie Getriebekomponenten bekannt ist. Das Fahrwerk des Ford Focus RS500 war gegenüber dem Standard-Focus tiefergelegt und mit einer Mehrlenker-Hinterachse kombiniert. Vorn verzögerten innenbelüftete Bremsscheiben mit 336 Millimetern Durchmesser, hinten kamen 300-Millimeter-Scheiben zum Einsatz. Ford gab für den Ford Focus RS500 eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund 5,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h an.
Das Exemplar aus der Sammlung des Modelly-Mitglieds „Walter1“ ist ein Modellauto im Maßstab 1:43, hergestellt von Minichamps. Die Miniatur ist aus dem Material Druckguss gefertigt und steht auf einem schwarzen Präsentationssockel. Die Beschriftung nennt „Ford Focus RS500“ sowie „Panther-Schwarz mit matter Folierung“. Dieses Detail entspricht dem Merkmal des Vorbilds: Jeder Ford Focus RS500 wurde in Panther Black lackiert und anschließend mit einer matten schwarzen Folierung versehen. Dadurch erscheint die Fläche nahezu schwarz, reflektiert Licht jedoch anders als ein glänzender Lack. An der Miniatur sind die dunkle Karosserie, die abgesetzten Scheibenflächen, die schmalen roten Rückleuchten und die blau-weißen Ford-Embleme erkennbar. Vorn sitzt ein Kennzeichen mit der Aufschrift „K RS 350“, hinten wird das RS500-Emblem als kleiner farbiger Akzent dargestellt. Die mehrspeichigen Räder sind schwarz ausgeführt und besitzen blaue Nabendetails. Der gezeigte Dachspoiler, die breite Heckschürze mit zwei Auspuffendrohren, die seitlichen RS-Kennzeichnungen und die Lufteinlässe der Frontpartie greifen die Formen des Ford Focus RS500 auf.
Als Modellauto im Maßstab 1:43 von Minichamps zeigt dieses Stück mehrere für Sammler relevante Details: separat wirkende Außenspiegel, eine Dachantenne, Scheibenwischer, eine Innenraumnachbildung mit Vordersitzen und Lenkrad sowie strukturierte Leuchteneinsätze. Die Frontscheinwerfer sind transparent ausgeführt; in ihnen sind Reflektorelemente und Lichtgrafiken sichtbar. Der große Kühlergrill, die untere Frontöffnung und die Nebelscheinwerfer sind gegenüber der matten Karosserieoberfläche abgegrenzt. Auch die Radläufe und Seitenschweller bilden die breitere RS-Karosserie nach. Die Wirkung der Miniatur entsteht aus dem Kontrast zwischen der mattschwarzen Folienoptik, den glänzenderen Verglasungen, den roten Heckleuchten und den kleinen blauen Markierungen an Emblemen und Radnaben. Der Sockel weist die Editionsangabe „1 of 3,744 pcs“ aus; damit handelt es sich um eine limitierte Auflage von weltweit 3.744 Stück. Die seitliche Ansicht macht die dreitürige Karosserieform, die ansteigende Fensterlinie und den weit nach hinten reichenden Dachflügel besonders gut nachvollziehbar.
Chriskitt
Das Fahrzeug habe ich selber als Modell. Es finden Wunderschön, den Focus RS500👍👍👍👏👏
Chriskitt
Das Fahrzeug habe ich selber als Modell. Es finden Wunderschön, den Focus RS500👍👍👍👏👏