Maserati Bora (1:18, Minichamps)

  • Maserati Bora (Ab 1972)
  • Minichamps
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Resin / Harz
  • Sonstige
  • Privatverkauf
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist nicht vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellauto Maserati Bora von Minichamps 1:18 2

Normalerweise kennen wir von diesem Hersteller, daß vorzugsweise DieCast-Modell in deren Kollektion zu finden sind.

Umso enttäuschender war es, daß dieser Maserati, der Dritte in meiner Sammlung, aus Resin ist und somit über keine Openings verfügt.

Aber die Schönheit dieser Form, die Kombination der Farben und die Erinnerung an die Zeit, als diese Autos uns in den Quartettspielen erfreuten, als wir sie "auf der Hand" hatten. Leider ein sehr schwer zu fotografierendes Modell. Ich hoffe Ihr könnt Euch trotzdem an den Fotos erfreuen!

All Das ließ mich letztendlich nicht los und brachte dieses Modell in meine Sammlung 🙏🏻

Der Maserati Bora von 1970, hier in 18er Maßstab und, wie bereits erwähnt, aus Resin, hergestellt durch Minichamps. Die rote Version war limitiert. Über eine Limitierung des blauen Modell liegt keine Information vor.

Der Maserati Bora ist ein zweisitziges Sportwagenmodell des italienischen Automobilherstellers Maserati mit hauseigenem V8-Mittelmotor.

Es war der erste Straßensportwagen des Herstellers mit Mittelmotor, nachdem Maserati bereits im Rennsport Erfahrungen mit diesem Layout gesammelt hatte. Als das Modell entstand, gehörte Maserati zu Citroën. Die Coupé-Karosserie entwarf Giorgio Giugiaro 1969 in seiner Firma Italdesign, hergestellt wurden die Karosserien bei Officine Padane in Modena.

Zeittypisch sind das kantige Äußere und die flache Front mit Klappscheinwerfern, die mit dem hauseigenen V8-Motor eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 265 km/h ermöglichten. Weitere charakteristische Merkmale sind verschiedene Chrom-Zierelemente, die Auspuffanlage mit vier Endrohren und das Edelstahldach. Intern als Type 117 bezeichnet, wurde er 1971 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt. Als 1972 die Produktion begann, erschwerten die hohen Kraftstoffpreise den Absatz. Bei sportlicher Fahrweise ergab sich ein Durchschnittsverbrauch bis zu 25,6 Litern auf 100 Kilometer. In dieser Krise trennte sich Citroën wieder von Maserati. Da die Vertriebswege hierdurch neu organisiert werden mussten, sanken die Produktionszahlen von 56 im Jahre 1975 auf lediglich sechs im darauffolgenden Jahr. Unter der neuen Leitung von Alejandro de Tomaso wurde das Modell technisch überarbeitet, ehe es 1978 ohne direkten Nachfolger auslief. Insgesamt entstanden 571 Fahrzeuge. Der Absatz litt insbesondere darunter, dass der Bora lange Zeit nicht die amerikanischen Zulassungsbestimmungen hinsichtlich des Außengeräuschs, des Abgases und der Sicherheit (Stoßstangen) erfüllte und dort gegen den ähnlich starken, jedoch preisgünstigeren De Tomaso Pantera bestehen musste.

Einen straßenzugelassenen Seriensportwagen mit Mittelmotor gab es bei Maserati erst wieder 2004 mit dem Maserati MC12, wenn auch nur in 50 Exemplaren als Homologationsmodell für den Rennsport.

Gelobt wurden das Fahrverhalten, das
Platzangebot und die enorme Kraft des Motors, ebenso die Ausstattung: Serienmäßig waren eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber sowie Sitz- und Pedalverstellungen. Kritisiert wurde das Heizungs- und Lüftungssystem, insbesondere weil sich der Innenraum durch die flach stehenden Scheiben stark aufheizte, ferner die speziellen, mit Komponenten aus dem Citroën SM arbeitenden hydraulischen Bremsen mit ungewöhnlich kurzem Pedalweg sowie die Mittelmotor-typisch eingeschränkte Sicht nach hinten.

Bei den Modellnamen verwendete Maserati früher oft Bezeichnungen für Winde, wie zum Beispiel beim Ghibli, beim Mistral oder hier dem Bora.

Die Bora bezeichnet einen kalten, trockenen Wind, der an der Adria aus Nordosten weht.




Autor: viper64
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