Plymouth Road Runner (1:18, GMP)

  • Plymouth Road Runner (Ab 1970)
  • GMP
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Gelb
  • Online Händler (n.bek.)
  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitiert #72 von 1.002 Stück
 
Modellauto Plymouth Road Runner von GMP 1:18 2

Der Plymouth Road Runner war ein Pkw-Modell des US-amerikanischen Chrysler-Konzerns, der unter der Marke Plymouth in den USA angeboten wurde. Auf Grund der Motorisierung wird das Modell zu den Muscle-Cars gezählt. Im Modelljahr 1970 gab es noch eine heckflügelbewehrte Hardtop-Variante unter dem Namen Plymouth Superbird.

Früh im Jahre 1967 hatte ein Journalist der Zeitschrift Car and Driver die Idee, ein Fahrzeug zu bauen, das sich wesentlich von den bis dato gebauten unterschied. Es sollte auf der Basis eines Coupés entwickelt werden, ausgestattet mit einem 440 Super Commando oder 426 Hemi-Motor (8-Zylinder-V-Motoren) als Standardmotorisierung, vorderer Sitzbank sowie sportlichen Felgen; jedoch ohne unnötige äußere Veränderungen wie Hood scoops (Lufteinlässen auf der Motorhaube), stripes (die bei den Muscle-Cars beliebten „Rallye-Streifen“) oder andere „Spielereien“. Mit seiner Idee wandte er sich an Plymouths Entwicklungsbüro, wo der Einfall zwar freundlich aufgenommen, aber nicht für rentabel gehalten wurde.

Nach diesem Gespräch wurden aber bei Plymouth weitere Überlegungen gemacht, wie man ein solches Modell mit einfacher, aber zweckmäßiger Ausstattung, das in erster Linie die 16–20-jährigen ansprechen sollte, verwirklichen könnte.

Man entschied sich für die günstigste und leichtestgewichtige Karosserievariante, das 2-door pillar coupe, also das Coupé mit B-Säule auf Basis des Plymouth Belvedere Coupés. Als Standardmotorisierung legte man den 383-4bbl-V8 fest (6,3 Liter mit Vierfachvergaser). Zur Leistungssteigerung wollte man ihm Zylinderköpfe und Ventile des 440-V8 (7,2 Liter) geben. Jedoch stellte sich im Nachhinein heraus, dass diese Modifikation lediglich 5 SAE-PS mehr ergab – was aber reichte, um dem Käufer einen Leistungszuwachs zu suggerieren.

Als die technischen Fragen geklärt waren, stellte sich die Frage, welchen Namen das neue Fahrzeug tragen sollte. Die Wahl fiel auf Road Runner (deutsch: Wegekuckuck), den Namen eines schnellen Laufvogels, der in den Wüsten der südwestlichen USA lebt. Auslöser für die Namensgebung war die amerikanische Zeichentrickserie Road Runner und Wile E. Coyote. Eines Nachmittags sah einer der Plymouth-Manager mit seinen Kindern im Fernsehen diese Serie und sah den Road Runner durch das Bild rasen. Von da an stand für ihn fest, dass „Road Runner“ der Name sein sollte. Nachdem die Rechte bei den Warner Brothers für über $ 50.000 gekauft waren und man den Vogel auf den Autos abbilden durfte, suchte man nach einem weiteren Detail, das an die Cartoon-Figur erinnern sollte. Eines der Erkennungsmerkmale der Figur war das „Beep beep“, das der Vogel ertönen ließ. Also wurde eine alte Hupe des Militärs so weiterentwickelt, dass sie diesen Klang wiedergab.

1969 wurden die Cartoonfiguren Road Runner und Wile E. Coyote dann benutzt, um für die gesamte Plymouth-Palette Werbung zu machen.

In diesem Jahr kam zu Coupé und Hardtop-Coupé das Cabrio hinzu; letzteres blieb mit knapp 2000 Exemplaren eine Rarität. Die Motoren waren die gleichen wie im Vorjahr, d. h. ein serienmäßiger der 383 in³ (6,3 Liter) und als Option ein 426 in³ Hemi-Siebenliter mit 425 SAE-PS und, ab Frühjahr 1969, ein 7,2 Liter (440 in³) mit drei Doppelvergasern, der sogenannte 440 Six-Pack. Wenn man diese Motoren orderte, bekam der Wagen die Air Grabber Hood (Motorhaube mit einklappbarem Lufteinlass).

Das Fachblatt Motor Trend fand dieses Auto so überzeugend, dass es dem Road Runner 1969 die Auszeichnung Car of the year verlieh.

Quelle: Wikipedia




Autor: viper64
Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr

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