Aston Martin DB 5 Shooting Break (1:18, Cult Scale Models)

  • Aston Martin DB 5 Shooting Break (Ab 1965)
  • Cult Scale Models
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Resin / Harz
  • Grün
  • Online Händler
  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitiert auf 50 Stück
 
Modellauto Aston Martin DB 5 Shooting Break von Cult Scale Models 1:18 2

Männiglich wird Aston Martin als Erfinder des Shooting Brake genannt. Dem war natürlich nicht so, Herr David Brown, wie Ferruccio Lamborghini als Traktoren-Produzent zu Geld gekommen und dank dieser Kohle ab 1946 Besitzer des chronisch defizitären Herstellers Aston Martin, war – wahrscheinlich – bloss der erste, der einem Kombi-Umbau eines Zweitürers zu einem Dreitürer den eigentlich unsäglichen Namen gab. Mister Brown war ein Jäger, und er wollte halt sein Golf- und Polo-Material, seine Waffen und eventuell erlegtes Vieh in seinem Aston Martin mitführen, deshalb bestellte er vom DB5 einen Umbau, den Harold Radford 1965 ausführte (als der DB6 schon quasi aufgegleist war). Brown wollte bei seinem Gefährt, zum Beispiel, im hintersten Bereich kein Leder-Interieur, weil seine Jagdhunde die Tierhäute zu kauen pflegten.

Es war gar kein einfaches Unterfangen, den DB5 zum Kombi zu machen. Die Superleggera-Konstruktion von Touring war ein komplexes Geflecht von Rohren, die Radford hinten einfach abschnitt und durch eine Eigenkonstruktion ersetzte. Es heisst, das Fahrverhalten dieser Wagen sei eher problematisch gewesen, vor allem im unbeladenen Zustand, die hinteren Bremsen hätten kaum noch Wirkung gezeigt, weil auch die Räder keinen anständigen Bodenkontakt hatten. Auch brauchte Radford hinten andere Lampen, und er bediente sich dafür beim Triumph Spitfire. Ob er selber die Idee hatte oder die Inspiration von Aston Martin kam, ist nicht ganz klar – sicher ist, dass auch der DB6 über die Triumph-TR4-Leuchten verfügte, und der DB6 war ja eigentlich 1965 schon so ziemlich zu Ende konstruiert

Ein brutaler Erfolg war den Shooting Brake von Aston Martin/Radford auf Basis des DB5 allerdings nicht, es entstand ein weiteres Dutzend solcher Fahrzeuge (acht rechtsgelenkt und dann folglich vier halt eben nicht) – der DB5 Shooting Brake wurde erst über die Jahrzehnte zur Legende. Diese DB5 haben alle keine gesonderten Chassis-Nummern, man musste erst ein Coupé kaufen, das man dann zu Radford brachte; der Gesamtpreis dieser DB5 Shooting Brake war exorbitant. Ein DB5 kostete damals schon 4412 Pfund (ein Haus in London war damals für 3600 Pfund zu haben), dazu kamen die Umbaukosten von noch einmal mindestens 2000 Pfund. Selbstverständlich sind diese Aston-Kombi heute extrem gesucht, vor allem die Originale; es gibt aber auch verschiedene Nachbauten, der Schweizer Aston-Martin-Spezialist Roos durfte (und darf) mit Genehmigung aus England weiterhin 5er (und auch 6er) zu Shooting Brake umbauen.

Quelle: radical-mag.com




Autor: viper64
Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr

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