Ford GT40 Mk II 'X-1' Roadster(1:18, Exoto Racing Legends)

  • Ford GT40 Mk II 'X-1' Roadster (Ab 1966)
  • Exoto Racing Legends
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Authentic Yellow
  • 19046
  • Keine Angaben
  • Keine Angaben
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellauto Ford GT40 Mk II 'X-1' Roadster von Exoto Racing Legends 1:18 2

Exoto-Diecast im Maßstab 1:18: Roadster-Klassiker in der Sammlung von Phat‑T

Das hier gezeigte Modell aus der Sammlung des Modelly-Mitglieds „Phat‑T“ bildet den offenen Ford GT40 Mk II X‑1 Roadster nach und ist ein Modellauto im Maßstab 1:18 von Exoto Racing Legends. Die Miniatur besteht aus dem Material Diecast (Druckguss) und bringt damit ein realistisches Gewicht sowie sauber definierte Kanten und Spaltmaße mit. Auf den Fotos ist die flache, offene Karosserie in Gelb mit schwarzen Streifen zu sehen; seitlich verläuft der GT40-typische „FORD“-Schriftzug. Die Felgen im Halibrand‑Stil und die mit Schriftzügen versehenen Reifen bilden das Bild des historischen Rennwagens stimmig nach. Die Ausführung mit abnehmbaren Hauben zeigt das Triebwerk und die Achskinematik. Für Sammler, die Wert auf eine präzise Nachbildung legen, liefert Exoto Racing Legends hier eine in 1:18 sehr detaillierte Darstellung eines besonderen Einzelstücks der GT40‑Familie.

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Modellauto Ford GT40 Mk II 'X-1' Roadster von Exoto Racing Legends 1:18 3

Historie und Technik des Originals: Vom Roadster-Prototyp zum Mk‑II‑Versuchsträger

Der Ford GT40 Mk II X‑1 Roadster entstammt dem umfangreichen Entwicklungsprogramm, mit dem Ford Mitte der 1960er Jahre einen Langstrecken‑Sieger schaffen wollte. Der Vorgänger, der Ford GT40 Mk I, legte die Basis. Bei der Konzeption wirkten maßgeblich Eric Broadley (Lola Cars), Roy Lunn und John Wyer mit; als Test- und Entwicklungsfahrer prägte Ken Miles viele Detailentscheidungen. Die hier dargestellte Generation ist die Mk II und wurde ab 1965 gebaut; das X‑1‑Einzelstück selbst erhielt 1966 die Mk‑II‑Spezifikation. Während die meisten GT40 ein geschlossenes Dach trugen, entstand der X‑1 als offener Roadster auf einem besonders leichten Aluminium-Honeycomb‑Monocoque von Abbey Panels. In der Mk‑II‑Konfiguration arbeitete ein 7,0‑Liter‑V8 der FE‑Baureihe (427 cui) mit rund 485–500 PS, gekoppelt an das Kar‑Kraft‑Vierganggetriebe T‑44. Markant sind die klappbaren Front‑ und Heckhauben, zentrale Schnellverschlüsse, große Kühllufteinlässe und das seitliche Ansaugschnorchel‑Paar hinter den Türen. Typische GT40‑Proportionen – Länge ca. 4,06 m, Breite 1,78 m und nur rund 1,03 m Höhe – bleiben auch beim Roadster erhalten.

Modellauto Ford GT40 Mk II 'X-1' Roadster von Exoto Racing Legends 1:18 4

Motorsport-Einsatz des X‑1: Sebring 1966 und Testlabor auf Rädern

Der Ford GT40 Mk II X‑1 Roadster war in erster Linie ein Versuchsträger für Aerodynamik, Gewicht und Haltbarkeit der Mk‑II‑Baugruppe. Bekannt wurde das Auto durch den Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring 1966. Gefahren wurde der offene GT40 von Ken Miles und Lloyd Ruby für Shelby American. Der Roadster profitierte von seinem geringen Gewicht gegenüber den Coupés, während der 7‑Liter‑V8 und das T‑44‑Getriebe die nötige Standfestigkeit boten. Das Fahrzeug erhielt für Sebring eine eigenständige Heckgeometrie mit hohen seitlichen Finnen und großzügigen Entlüftungsöffnungen. In Trainings- und Testeinsätzen diente der X‑1 zudem zur Erprobung von Bremskühlung, Abgasanlagen („bundle of snakes“) und Geometrie der vorderen Aufhängung. Obwohl das Auto nur in wenigen Rennen antrat, beeinflussten die gewonnenen Daten maßgeblich die Setups der Mk‑II‑Coupés für die Saison 1966.

Erfolge des GT40-Programms: Daytona, Le Mans und die beteiligten Fahrer

Das größere Umfeld des Ford GT40 Mk II X‑1 Roadster ist das Mk‑II‑Programm, das 1966 in mehreren Ausdauerrennen dominierte. Bereits beim 24‑Stunden‑Rennen von Daytona 1966 feierten die Mk‑II‑Coupés einen Dreifachsieg. Die Krönung erfolgte bei den 24 Stunden von Le Mans 1966, wo Ford den lang verfolgten Gesamtsieg realisierte. Zu den Fahrern, die das GT40‑Projekt prägten, gehören Bruce McLaren, Chris Amon, Denny Hulme, Jackie Ickx (später Mk I und Mk IV) sowie Dan Gurney. Der X‑1 fügte sich als technischer Baustein ein, indem er offene Karosserie‑Varianten und Leichtbaulösungen erprobte. Viele Erkenntnisse – etwa bei der Bremsbelüftung und der Auspuffführung – flossen in die Coupés ein, die anschließend die Serienerfolge einfuhren. Der Roadster selbst blieb ein Einzelstück und wurde nach der Saison 1966 nicht überarbeitet weiter betrieben.

Details der Miniatur: Lackierung, sichtbare Technik und Beschriftungen

Das Modellauto im Maßstab 1:18 von Exoto Racing Legends setzt auf eine gelbe Grundlackierung mit zwei schwarzen Längsstreifen über der Fronthaube und dezenten schwarzen Streifen auf dem Heckflügel. Seitlich zeigt sich die schwarze Doppelzierlinie mit „FORD“-Schriftzug. Die Proportionen des offenen Aufbaus sind deutlich erkennbar: flaches Chassis, tiefe Sitzwanne und die charakteristischen Ausschnitte der Türen. Gut sichtbar sind an der Miniatur die genieteten Kanten rund um die Windschutzscheibe und die Oberseite der Türen, die feinen Haubenscharniere sowie die runden Verschlüsse. Die Halibrand‑Räder tragen weiße Schriftzüge des Reifenausrüsters Goodyear; weitere Sponsoren sind an diesem Exemplar nicht platziert, was dem Test‑ bzw. Entwicklungsfahrzeug‑Charakter entspricht. Aufgeklappt zeigen Front- und Heckhaube Kühler, Bremsleitungen und den V8 mit eng verschlungenen Krümmern. Innen finden sich gelochte Sitzflächen, Gurte und ein sachlich gestaltetes Armaturenbrett. Die stimmige Umsetzung der offenen Dachlinie, die feinen Luftauslässe im Heck und die passgenauen Spaltmaße verdeutlichen, dass es sich um ein Diecast‑Modell mit funktionsfähigen Klappen handelt. Dieses Exemplar ist Teil der Sammlung von „Phat‑T“ und bietet Sammlerinnen und Sammlern einen kompakten Überblick über Form, Technik und Erscheinungsbild des einmaligen Ford GT40 Mk II X‑1 Roadster.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
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