Das gezeigte Modell bezieht sich auf die BMW M3 CS Limousine (G80), eine leistungsgesteigerte Sonderausführung der M3-Baureihe. Die aktuelle M3-Generation trägt die Bezeichnung G80 und wird seit 2020 gebaut. Der CS wurde 2023 vorgestellt und ist zeitlich begrenzt verfügbar. Im Zentrum steht der Reihensechszylinder S58 mit 3,0 Litern Hubraum und doppelter Aufladung über zwei Mono-Scroll-Turbolader. In der CS-Ausführung leistet er 405 kW (550 PS) und stellt 650 Nm Drehmoment bereit. Die Kraftübertragung erfolgt über das 8‑Gang M Steptronic Getriebe mit Drivelogic auf alle vier Räder über M xDrive, das auch im 2WD‑Modus mit deaktivierter Vorderachse gefahren werden kann. BMW M kombiniert dies mit aktivem Hinterachsdifferenzial, M Traction Control in zehn Stufen und adaptiv geregeltem M Fahrwerk. Der Sprint auf 100 km/h wird in rund 3,4 s angegeben, die Höchstgeschwindigkeit liegt werksseitig über 300 km/h. Für Verzögerung sorgen M Compound-Bremsen, optional Keramikbremsen. Im Vergleich zum regulären M3 Competition ist der CS in mehreren Bauteilen konsequenter auf Gewichtsreduktion getrimmt: Motorhaube, Dach, Frontsplitter, Spiegelkappen, Heckspoiler und Teile der Mittelkonsole bestehen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFRP). Der Vorgänger in der Ahnenreihe, die BMW M3 Limousine (F80), setzte noch auf das Doppelkupplungsgetriebe und reinen Hinterradantrieb; der S55‑Motor leistete dort je nach Version 431–460 PS. Der Wechsel zum S58, zum Automatikgetriebe und zum optionalen bzw. beim CS serienmäßigen Allrad markiert die technischen Hauptunterschiede der Generationen.
Das Design der BMW M3 CS Limousine (G80) folgt dem Formkonzept der 3er-Reihe G2x mit vergrößerter, vertikaler Doppelniere und stark ausgeformten Lufteinlässen. Die Linienführung und die markante Front wurden unter Verantwortung des BMW-Designchefs Domagoj Dukec in Serie gebracht; die fahrdynamische Auslegung der M-Varianten verantwortete BMW M unter CEO Frank van Meel. Beim CS kommen funktionale Aerodynamik-Bauteile hinzu: ein feststehender Heckspoiler, ein mehrteiliger Frontsplitter sowie Luftleitbleche an Front und Schweller. Kennzeichen des CS sind gelb leuchtende Tagfahrlicht-Signaturen, ein rot konturierter Kühlergrill und spezifische, geschmiedete Räder in 19 Zoll vorn und 20 Zoll hinten. Die Karosserie misst knapp 4,8 Meter, der Radstand liegt bei rund 2,86 Metern. Innen sind leichtere M Carbon Schalensitze erhältlich, die nicht nur Gewicht sparen, sondern auch einen niedrigeren Sitzpunkt ermöglichen. Serienmäßig sind M Drive Professional, Track-Modus, Drift-Analyzer, Telemetrie-Funktionen sowie die volle Palette an Fahrerassistenzsystemen der 3er-Baureihe. Die Auslieferung des Originals erfolgte mit Cup-orientierten Reifen und einer spezifischen Dämpfer- und Stabilisatorabstimmung. Produktion und Endmontage der M3 Limousine liegen im BMW Werk München, die M-spezifischen Teile stammen aus Zuliefer- und Eigenfertigung von BMW M GmbH. Für Interessierte aus der Sammlerszene sind auch die Lackoptionen des CS relevant: Neben Frozen-Lacken sind besonders auffällige Uni-Töne in der BMW-Individual-Palette verfügbar; charakteristisch bleiben der schwarze CFRP-Dachbereich und sichtbare Carbonflächen an Aerodynamik-Elementen.
Die Fotos zeigen ein Modellauto im 1:18-Maßstab von Minichamps, Bestandteil der Sammlung des Modelly-Mitglieds „neophyte1410“. Es handelt sich um ein Diecast-Modell (Metalldruckguss) mit zu öffnenden Elementen. Sichtbar sind Motorhaube, vier Türen und der Kofferraumdeckel in geöffnetem Zustand. Unter der Haube ist die Nachbildung der Strebenstruktur über dem S58-Aggregat zu erkennen; Minichamps bildet die X-förmige Domstrebe, Abdeckungen sowie Kabel- und Schlauchverläufe schematisch ab. Die Front zeigt die CS-typische Doppelniere mit roter Kontur, die großflächigen Lufteinlässe und gelb getönte Lichtleiter in den Scheinwerfern. Seitlich fallen die schwarzen Schweller und die mehrspeichigen, mattschwarzen Räder mit Niederquerschnittsbereifung auf. Der Innenraum ist durch die geöffnete Fahrertür gut einsehbar: angedeutete M-Sportsitze, Gurtbänder, ein dreispeichiges Lenkrad und die Mittelkonsole mit Wählhebel sind erkennbar. Am Heck sitzt ein separater Deckelspoiler, der an die CFRP-Lippe des Vorbilds erinnert. Detailtreue findet sich auch in kleinen Punkten wie den Spiegelgehäusen in Carbon-Optik oder den Applikationen am Frontsplitter. Die Kennzeichenprägung „M‑HI 3373“ wirkt stimmig und ordnet das Modell zeitlich in die aktuelle Generation ein. Das Modell ist ein Modellauto im 1:18-Maßstab von Minichamps und wurde in Diecast-Bauweise gefertigt, was für ein solides Gewicht und exakt schließende Spaltmaße der beweglichen Teile sorgt. Für Vitrinenzwecke sind die Proportionen des Originals gut eingefangen, die Dachlinie, die breiten Kotflügel und die kurzen Überhänge wirken im Modell maßstäblich.
Die Lackierung des hier gezeigten Modells orientiert sich an einem kräftigen Grünton, der in der Vorbildpalette als Signalgrün oder in anderen Märkten als entsprechender Individual-Farbton geführt wird. Auffällig sind die schwarzen, länglichen Flächen auf der Motorhaube sowie das in Schwarz abgesetzte Dach – beides verweist auf die CFRP-Bauteile des Originals. Vorne ergänzen ein Carbon-Look‑Splitter und seitliche Luftleitflügel die Optik, während hinten ein Spoiler in gleicher Anmutung sitzt. In den Scheinwerfern sind gelbliche Ringe für die Tagfahrlichtsignatur angedeutet, ein für den CS charakteristisches Detail. Die glatte Oberfläche und die klaren Kanten vermitteln die Geometrie der großen Lufteinlässe; an den Seitenteilen sitzt die Andeutung der M-Kiemen. Die Felgen orientieren sich an den geschmiedeten M-Rädern mit unterschiedlicher Dimension an Vorder- und Hinterachse; Bremsanlagen mit gelochten Scheiben sind hinter den Speichen sichtbar. Für Sammler ist interessant, dass die Türen weit öffnen, sodass die Cockpitgestaltung – inklusive Ziernähten, Sitzkonturen und Sicherheitsgurten – gut nachvollziehbar ist. Die Umsetzung der Carbonstruktur an Spiegelkappen, Frontlippe und Schwellern ist dezent gehalten und passt zur Erscheinung. Da das Vorbild ein Sondermodell der BMW M3 CS Limousine (G80) ist, ergibt sich in der Vitrine ein klarer Wiedererkennungswert durch die rote Kontur des Kühlergrills und die gelben Lichtakzente. Hinweise zu Film- oder Serienbezügen gibt es zu diesem spezifischen Fahrzeugtyp derzeit nicht, eine Zuordnung zu einer bekannten Produktion ist unwahrscheinlich. Für die Pflege empfiehlt sich ein weiches Tuch, da die dunklen Elemente Staub stärker zeigen. Wer Maßstabskonsistenz in der Sammlung sucht, findet in diesem Diecast eine passende Ergänzung zu anderen M‑Fahrzeugen derselben Generation. Das Modell wurde von Minichamps als 1:18-Ausführung umgesetzt; die Materialwahl Diecast unterstützt eine stabile Haptik, die beweglichen Teile bleiben dennoch gut justierbar. In der Sammlung von „neophyte1410“ fügt sich das Fahrzeug als aktuelle Repräsentation der G80-Ära ein und zeigt die markanten Erkennungsmerkmale des CS in kompakter Form.