Das Original, auf dem dieses Modell basiert, ist das BMW M2 Coupé (G87). Es handelt sich um die zweite Generation des M2 und trägt die interne Bezeichnung G87. Diese Generation wird seit 2022 gebaut und positioniert sich unterhalb von M3 und M4, übernimmt jedoch wesentliche Technikbausteine aus diesen Modellen. Das BMW M2 Coupé (G87) folgt auf den F87, der von 2016 bis 2021 im Programm war und den M2 als eigenständige Baureihe etabliert hat. Charakteristisch sind beim BMW M2 Coupé (G87) die verbreiterten Kotflügel, die klaren Kanten rund um Stoßfänger und Seitenschweller sowie die fast rechteckig wirkende, schwarze Niere. Das Coupé basiert auf der 2er-Reihe (G42) und überträgt das klassische BMW-Prinzip des Reihensechszylinders mit Hinterradantrieb in ein kompaktes Format. Verantwortlich für die Formgebung zeichnete das BMW-Design unter Leitung von Domagoj Dukec; das M-spezifische Exterieur- und Interieur-Feintuning wurde im Team von Marcus Syring bei BMW M betreut. Das BMW M2 Coupé (G87) grenzt sich optisch und technisch bewusst vom zivilen 2er ab und nutzt eine steifere Karosseriestruktur, M-spezifische Achsführungen und ein eigenständiges Kühl- und Aerodynamikpaket.
Im BMW M2 Coupé (G87) arbeitet der aus M3/M4 bekannte 3,0‑Liter-Reihensechszylinder S58 mit zwei Mono-Scroll-Turboladern. In Europa leistet er 338 kW (460 PS) und stellt 550 Nm Drehmoment bereit. Je nach Getriebe sprintet das BMW M2 Coupé (G87) in rund 4,1 Sekunden (8‑Gang M Steptronic) bzw. etwa 4,3 Sekunden (6‑Gang-Handschaltung) von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt, mit M Driver’s Package auf etwa 285 km/h angehoben. Serien- oder optional erhältlich sind adaptive M-Dämpfer, M-Servotronic-Lenkung mit variabler Übersetzung und das aktive M Differenzial an der Hinterachse. Eine M Compound Bremsanlage mit 6‑Kolben-Festsätteln vorne und groß dimensionierten Scheiben sorgt für standfeste Verzögerung. Das Leergewicht liegt – abhängig von Ausstattung und Getriebe – im Bereich von rund 1,73 bis 1,78 Tonnen; angestrebt wird eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Innen kennzeichnen das BMW M2 Coupé (G87) das Curved Display mit BMW Operating System 8, Sportsitze (optional Carbon-Schalensitze), ein kompaktes Lenkrad mit M‑Tasten sowie Track-orientierte Assistenz- und Telemetrie-Funktionen. Der Vorgänger F87 setzte zunächst auf den N55, später im M2 Competition und CS auf den S55 – damit ist der Schritt zum S58 im BMW M2 Coupé (G87) konsequent und bauteilgleich mit den größeren M-Modellen.
Die hier gezeigten Fotos zeigen ein Modellauto im 1:18-Maßstab von Minichamps, das sich am BMW M2 Coupé (G87) orientiert. Es gehört zur Sammlung des Modelly-Mitglieds „neophyte1410“ und besteht aus Diecast-Druckguss, was für eine solide Haptik und präzise Kanten sorgt. Türen, Motorhaube und Kofferraum lassen sich öffnen; das ist auf den Bildern gut zu erkennen. Die Frontpartie bildet die kantige Schürze und die nahezu rechteckige Doppelniere des BMW M2 Coupé (G87) stimmig nach, inklusive der strukturierten Lufteinlässe. Scheinwerfer und Rückleuchten besitzen klare, mehrteilige Einsätze mit sichtbaren Lichtleitern. Das Dach zeigt eine Carbon-Textur, die das optional erhältliche Leichtbaudach des Vorbilds zitiert. Die Lackierung wirkt wie ein dunkler Violett-Metallic-Ton; die tiefen Reflexe und der feine Metallic-Flitter kommen unter Kunstlicht gut heraus. Die mehrspeichigen Felgen mit niedriger Bereifung stehen bündig in den ausgestellten Radhäusern und greifen optisch die M-Designsprache des BMW M2 Coupé (G87) auf, ohne dass auf den Fotos ein spezifisches Felgenmodell eindeutig identifizierbar wäre. Im Innenraum sind Sportsitzkonturen, Mittelkonsole und die markante Instrumentenlandschaft mit gebogener Anzeigeneinheit erkennbar; die transparenten Fensterscheiben sind fein eingesetzt. Auffällig ist außerdem das Kennzeichen „M LZ 7198“, das dem Modell ein realistisches Straßenbild verleiht.
Auch in der Nahansicht zeigt dieses Modellauto im 1:18-Maßstab von Minichamps eine gleichmäßige Lackoberfläche, sauber gesetzte Spaltmaße und feine Gravuren an Türen, Hauben und Schwellern. Die Verwendung von Diecast erlaubt dünne, dennoch stabile Türaufnahmen und eine geringe Verwindung beim Öffnen. Die Front- und Heckpartien des BMW M2 Coupé (G87) sind durch separate Gitterteile und abgesetzte Luftkanäle plastisch umgesetzt. Der Unterboden ist vereinfacht, zeigt aber die wesentlichen Elemente wie Abgasanlage und Hinterachskonstruktion. Für Vitrinenfreunde ist der dunkle Metallic-Ton in Kombination mit dem Carbon-Dach ein ruhiger Hingucker; auf hellen Hintergründen wirken die Kanten und Faltlinien des BMW M2 Coupé (G87) besonders klar. Da das Vorbild ab Werk in verschiedenen Uni- und Metallicfarben sowie optionalen M-Performance-Anbauteilen angeboten wird, eignet sich das Modell gut als Referenz für Farbkombinationen und Felgenvarianten, auch wenn auf den Fotos keine Tuningteile oder ein spezifischer Radsatz eines Drittanbieters eindeutig zu erkennen sind. Wer Varianten sammelt, achtet zusätzlich auf unterschiedliche Kennzeichen-Layouts und Innenraumfarben. In der Sammlung von „neophyte1410“ fügt sich dieses Diecast sauber in eine moderne M-Themenreihe ein und steht als kompaktes Abbild des BMW M2 Coupé (G87) mit funktionalen Öffnungsteilen und detaillierten Leuchtenelementen.