Porsche 911 Turbo(1:43, Norev)

  • Porsche 911 Turbo (Ab 1975)
  • Norev
  • 1:43
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Kupfer Met.
  • Lokaler Händler
  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 

Historie und Kontext des Vorbilds: Der Porsche 911 Turbo 930

Das Vorbild dieses Modells ist der Porsche 911 Turbo der Generation 930, gebaut von 1975–1989. Der Porsche 911 Turbo markierte für Porsche den Serienstart der aufgeladenen 911-Modelle und leitete die Turbo-Ära der Marke auf der Straße ein. Stilistisch fußt der Porsche 911 Turbo auf dem von Ferdinand Alexander Porsche gezeichneten Ur-911. Die Serienumsetzung mit Turboaufladung wurde maßgeblich von Ernst Fuhrmann vorangetrieben; die Motor- und Renntechnik geht auf die Arbeit von Hans Mezger zurück. Technisch bereitete die Rennversion 911 Carrera RSR 2.1 Turbo den Weg; als direkter Vorgänger in der Baureihe gilt der 911 Carrera 2.7/3.0 ohne Turbo. Zur zeitlichen Einordnung: Im Jahr 1975, als der Porsche 911 Turbo erstmals vorgestellt wurde, endete der Vietnamkrieg mit der Einnahme Saigons, Microsoft wurde gegründet, und der Film „Der weiße Hai“ kam in die Kinos. Diese Beispiele dienen lediglich dazu, das Alter des Fahrzeugs und seinen historischen Kontext einzuordnen.

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Technische Daten und Besonderheiten des Originals

Der Porsche 911 Turbo startete 1975 mit einem 3,0‑Liter-Sechszylinder-Boxer und Abgasturbolader von Kühnle, Kopp & Kausch (KKK). Die Leistung lag bei rund 191 kW (260 PS), das maximale Drehmoment bei etwa 343 Nm. 1978 erhielt der Porsche 911 Turbo einen Hubraumzuwachs auf 3,3 Liter sowie einen Ladeluftkühler. Die Nennleistung stieg auf ca. 221 kW (300 PS), die Höchstgeschwindigkeit lag je nach Ausführung bei rund 260 km/h. Das Fahrzeug verfügte über Hinterradantrieb, ein Viergang-Schaltgetriebe (ab Modelljahr 1989 ein Fünfgang-G50/50-Getriebe) und eine mechanische K‑Jetronic-Einspritzung. Die Bremsanlage bestand aus innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen Rädern; der bekannte „Walschwanz“-Heckflügel sorgte für mehr Kühlluft und Abtrieb, bei den 3,3‑Liter-Modellen auch für die Unterbringung des Ladeluftkühlers. Fahrwerksseitig nutzte der Porsche 911 Turbo torsionsgefederte Vorder- und Hinterachsen, ergänzt durch Querstabilisatoren und straffe Dämpfer. Breite Kotflügelverbreiterungen schufen Platz für größere Räder; typisch sind die geschmiedeten Fuchs-Felgen (oft als Fuchsfelge bezeichnet). Maß- und Gewichtsangaben: Länge ca. 4,29 m, Radstand 2,27 m, Leergewicht je nach Jahr etwa 1.250–1.350 kg. Diese Konfiguration verhalf dem Porsche 911 Turbo zu Beschleunigungswerten um 5,5–6,0 s von 0 auf 100 km/h und prägte seinen Ruf als leistungsstarke Straßen-Sportwagenikone der späten 1970er und 1980er Jahre.

Das Sammlermodell von Norev: 1:43 Diecast in der Kollektion von modelmax

Das hier gezeigte Miniaturfahrzeug gehört zur Sammlung des Modelly-Mitglieds „modelmax“ und bildet den Porsche 911 Turbo in der gängigen Vitrinengröße 1:43 ab. Es handelt sich um ein Modellauto im Maßstab 1:43 des Herstellers Norev. Gefertigt ist die Karosserie aus Diecast-Druckguss, was eine gleichmäßige Oberflächenqualität und ein spürbares Eigengewicht ermöglicht. Die Fotos zeigen eine Lackierung in einem kupferbraunen Metallic-Ton, der an zeitgenössische Porsche-Farbprogramme wie „Copper Brown Metallic“ erinnert. Der Glanzgrad und die sichtbaren Metallic-Partikel unterstreichen die Linien des 930: die vorderen Kotflügelwölbungen, die stark ausgeformten hinteren Backen und den schwarzen „Walschwanz“-Heckspoiler. Front- und Heckschürzen sind mit schwarzen Gummileisten versehen, wie beim Original. Die Räder greifen die Optik der Fuchs-Felgen mit schwarzem Stern und poliertem Felgenhorn auf; diese Radgestaltung war eine der markanten Erkennungen des Porsche 911 Turbo. Hinter den klaren Scheiben ist eine dunkelbraune Innenausstattung zu erkennen, einschließlich Vordersitzen, Rückbank und Armaturenbrett. Der Gesamteindruck wirkt maßstäblich geschlossen: kurze Überhänge, flach ansteigende Fronthaube, sanft abfallendes Dach und die steil stehende Heckklappe. Verpackt ist das Modell in einer weißen Vitrinenbox mit transparentem Sichtfenster; auf dem Sockel ist „911 Turbo“ angegeben, und die Herstellerkennung Norev ist deutlich aufgedruckt.

Details, Lackierung und Sammlerhinweise

Für Sammler ist relevant, dass dieses Modell bewusst die Serienausführung des Porsche 911 Turbo ohne Tuning-Anbauteile abbildet. Eine eindeutige Film- oder Serienzuordnung des gezeigten Fahrzeugs ist nicht ersichtlich, weshalb hier keine spezifische Medieneinbindung genannt wird. Die Gestaltung der Beleuchtungselemente konzentriert sich auf die Form der Rundscheinwerfer vorn und der kompakten Heckleuchten; Embleme und Typenschriftzüge sind dezent gehalten und folgen dem Vorbild ohne übertriebene Akzentuierung. Die Lackierung erreicht eine gleichmäßige Schichtdicke, sodass die Fugen der Türen, die Fenstereinfassungen und die Radlaufkonturen klar lesbar bleiben. Besonders auffällig ist die Kombination aus kupferbrauner Außenfarbe, schwarzem Heckflügel und den zweifarbigen Fuchsfelge-Rädern; diese Kombination entspricht gängigen Konfigurationen vieler 930-Exemplare der späten 1970er Jahre. Aus sammlerischer Sicht ist die Wahl des Materials Diecast praxisgerecht, da sie eine gute Passform der Anbauteile ermöglicht und die Miniatur stabil in der Vitrine steht. Als Hinweis für Maßstabsfreunde: Es handelt sich um ein Modellauto im Maßstab 1:43 des Herstellers Norev, wodurch die Platzierung in typischen 1:43-Sammlungen und Dioramen problemlos gelingt. Wer die zeitliche Einordnung des Vorbilds vertiefen möchte: 1975 erschien parallel zum Start des Porsche 911 Turbo die Single „Bohemian Rhapsody“ von Queen und die Raumsonde Viking 1 bereitete ihre Marsmission vor; solche Beispiele verdeutlichen die Epoche, in der der 930 entstand. Insgesamt vermittelt die Miniatur aus der Kollektion von „modelmax“ die charakteristische Silhouette, die breiten Kotflügel und den funktionalen „Walschwanz“ des Porsche 911 Turbo und stellt damit eine sachliche, maßstäbliche Interpretation dieses klassischen Sportwagens dar.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
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