BMW Motorsport E26 M1 Procar(1:18, Minichamps)

  • BMW Motorsport E26 M1 Procar (Ab 1979)
  • Minichamps
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • BMW Motorsport
  • Lokaler Händler
  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitiert auf 756 Stück
 
Modellauto BMW Motorsport E26 M1 Procar von Minichamps 1:18 2

Ikone der BMW Motorsport-Geschichte: E26 und Procar-Projekt

Das Vorbild dieses Modells ist der BMW M1 Procar, abgeleitet vom straßenzugelassenen BMW M1 (E26). Die Generation E26 wurde von 1978–1981 gebaut und diente BMW als technologisches Schaufenster sowie als Basis für die Homologation der Gruppe‑4/5‑Renneinsätze. Das markante Design stammt von Giorgetto Giugiaro (Italdesign), während die Entwicklung des Reihensechszylinders M88 auf Paul Rosche zurückgeht. In der frühen Phase war Lamborghini mit Gian Paolo Dallara in das Chassis‑Layout eingebunden; die endgültige Rennentwicklung koordinierte BMW Motorsport unter Jochen Neerpasch. Der direkte motorsportliche Bezug lässt sich zur BMW‑GT‑Historie mit dem 3.0 CSL herstellen, der als inoffizieller Vorgänger die Basis für die spätere Fokussierung auf den BMW M1 Procar bereitete. Ziel des Projekts war ein Mittelmotor‑Sportwagen mit transaxlem ZF‑Getriebe und Gitterrohrrahmen, der sich sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke effizient einsetzen ließ.

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Technik und Daten des Originals

Im BMW M1 Procar arbeitete der M88/1, ein 3,5‑Liter‑Reihensechszylinder mit vier Ventilen pro Zylinder, Einzeldrosselklappen und Trockensumpfschmierung. Die Procar‑Spezifikation leistete rund 470–490 PS bei etwa 9.000/min; die Gruppe‑5‑Version mit Turboaufladung überstieg deutlich 800 PS. Das Straßentriebwerk lag bei 277 PS, blieb aber architektonisch eng verwandt. Die Kraftübertragung erfolgte über ein manuelles ZF‑Fünfgang‑Transaxle, die Radaufhängung nutzte vorne wie hinten Doppelquerlenker mit Uniball‑Gelenken, Stabilisatoren und einstellbaren Dämpfern. Der Radstand betrug rund 2.560 mm; das Procar‑Leergewicht lag je nach Serie um 1.020 kg. Bremsseitig kamen innenbelüftete Scheiben mit Vierkolbensätteln zum Einsatz. Aerodynamisch unterschied sich der BMW M1 Procar durch verbreiterte Kotflügel, Frontsplitter, seitliche Lufteinlässe sowie einen markanten Heckflügel von der Straßenversion. Diese Maßnahmen dienten der Kühlung des Mittelmotor‑Aggregats und der Erzeugung stabiler Abtriebswerte für Langstrecken‑ und Sprint‑Einsätze.

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Procar‑Serie und internationale Einsätze – Teil 1

Für die nach der Formel‑1 ausgetragenen Procar‑Rennen 1979 und 1980 stellten identische BMW M1 Procar das Feld. Das Konzept: Die fünf schnellsten F1‑Piloten aus dem Qualifying trafen auf eingeladene Tourenwagen‑ und Sportwagenfahrer. 1979 gewann Niki Lauda die Meisterschaft, 1980 folgte Nelson Piquet. Bekannte Teilnehmer waren unter anderem Hans‑Joachim Stuck, Emerson Fittipaldi, Mario Andretti, Jacques Laffite und Alan Jones. Die hier gezeigte Startnummer 27 mit dem Namenszug „Jones“ verweist auf den F1‑Weltmeister Alan Jones, der in der Serie mehrfach an den Start ging. Abseits der Procar‑Plattform liefen die BMW M1 Procar in der DRM, in der europäischen Sportwagen‑Szene sowie bei IMSA‑Events. Die Kombination aus robustem M88‑Motor, ausgewogener Gewichtsverteilung und leistungsfähiger Bremse erwies sich dabei als zuverlässig und gut beherrschbar.

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Procar‑Serie und internationale Einsätze – Teil 2

Im Langstreckensport traten BMW M1 Procar sowohl in Gruppe‑4‑ als auch in Gruppe‑5‑Spezifikation an, darunter bei 24‑Stunden‑Rennen und 1.000‑km‑Läufen. Fahrzeuge von Teams wie Project Four (unter Ron Dennis) oder von Privatiers erzielten Podestplätze und Klassensiege, etwa bei Veranstaltungen auf dem Nürburgring, in Monza und in Silverstone. In der Deutschen Rennsport‑Meisterschaft punkteten Fahrer wie Hans‑Joachim Stuck, Helmut Kelleners oder Walter Brun regelmäßig. Auch wenn die Turbo‑Ära bald neue Leistungsmaßstäbe setzte, blieb der BMW M1 Procar wegen seiner einheitlichen Technik ein wichtiger Referenzpunkt für Fahrervergleich und Set‑up‑Arbeit. Die enge Verzahnung zwischen Serien‑ und Renntechnik – vom M88‑Grundlayout bis zu Aerodynamik‑Elementen – machte den Wagen zudem für Ingenieure attraktiv, die Standzeiten und Reifenverschleiß optimieren wollten.

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Das Modell von Minichamps im Maßstab 1:18 in der Sammlung von „mihals“

Das hier gezeigte Modellauto ist ein 1:18‑Diecast von Minichamps und befindet sich in der Sammlung des Modelly‑Mitglieds „mihals“. Es handelt sich um ein Modellauto im Maßstab 1:18 von Minichamps, gefertigt aus Druckguss‑Metall (diecast) und damit mit spürbarer Materialanmutung. Die Limitierung ist deutlich ausgewiesen: eine von 756 Stück weltweit. Die Fotos zeigen eine Procar‑Interpretation mit weißer Grundfarbe und großen Feldern in Hellblau, Dunkelblau und Rot, angelehnt an die BMW‑Motorsport‑Farben. Der rot lackierte A‑Holm zieht sich über die Dachvorderkante, während am linken Vorderkotflügel ein kräftiger blauer Block in die Schürze übergeht. Auf der Haube sitzen feine Schnellverschlüsse; das Frontteil trägt die typischen schmalen Scheinwerferöffnungen und den kleinen, vertikalen Niereneinsatz des BMW M1 Procar. Die Startnummer 27 ist auf den Türen sauber aufgedruckt, über der Windschutzscheibe steht „JONES“. Sichtbare Sponsorings sind als sauber geschnittene Decals umgesetzt: Auf den Flanken finden sich Shell, Bilstein und Ate, die Reifenflanken tragen die Markierung von Goodyear. Die BBS‑ähnlichen Turbofelgen mit Zentralverschluss sind detailliert graviert und geben dem Fahrzeug die periodenkorrekte Optik; die geringe Fahrzeughöhe und der große Heckflügel entsprechen der Procar‑Anmutung. Innen sind Überrollstruktur, Schalensitz, Gurtdetails und ein sparsames Cockpit mit Zusatzinstrumenten erkennbar. Die Lacktrennkanten wirken scharf, die Bedruckung der kleineren Service‑Aufkleber auf Haube und Kotflügeln ist gut lesbar. Das Modell vermittelt so die Linienführung und die technischen Eigenheiten des BMW M1 Procar ohne Überzeichnung und bietet Sammlerinnen und Sammlern eine präzise, limitierte Reproduktion. Ebenso wichtig für Daten‑orientierte Sammler: Material Diecast, Maßstab 1:18, Hersteller Minichamps sowie die Limitierungsangabe 756 Exemplare weltweit, damit eindeutig einzuordnen.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
696 Besucher seit 21.03.2026
  • avatar
    Chriskitt

    Ein schöner, sehr schöner klassiker. Gefällt mir sehr gut. Und noch ein schönes wochenende.💙🤍👍😎👏

    vor 8 Monaten
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    Chriskitt

    Ein schöner, sehr schöner klassiker. Gefällt mir sehr gut. Und noch ein schönes wochenende.💙🤍👍😎👏

    vor 8 Monaten