Ferrari 312 P(1:43, Best)

  • Ferrari 312 P (Ab 1969)
  • Best
  • 1:43
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Rot
  • Lokaler Händler
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellauto Ferrari 312 P von Best 1:43 2

Vorbild: Technik und Einordnung des Ferrari 312 P

Das hier abgebildete Modell basiert auf dem Sportprototypen Ferrari 312 P, der für die 3,0‑Liter‑Klasse der damaligen Marken-Weltmeisterschaft entwickelt wurde. Die betreffende Generation wird als 312 P Spyder/Coupé – erste Serie bezeichnet und wurde ab 1969 eingesetzt. Der unmittelbare Vorläufer im Ferrari-Programm war der großvolumige 4,0‑Liter‑Prototyp 330 P4, doch der Ferrari 312 P folgte dem neuen Reglement mit kleinerem Hubraum. Verantwortlich für das technische Konzept war Chefingenieur Mauro Forghieri; die offene Spyder-Karosserie wurde von Fantuzzi gebaut, während die geschlossene Berlinetta von Pininfarina stammte. Unter der flachen Karosserie arbeitete ein quer eingebauter 3,0‑Liter-V12 mit vier Ventilen pro Zylinder, Trockensumpfschmierung und mechanischer Einspritzung. Die Leistung lag – je nach Ausbaustufe – bei rund 420 PS bei über 9.000/min. Ein Fünfgang-Getriebe leitete die Kraft an die Hinterräder, die Vorderachse war als Doppelquerlenker mit Drehstabfederung ausgeführt, hinten kam eine aufwendige Mehrlenkerkonstruktion zum Einsatz. Bremsseitig setzte der Ferrari 312 P auf innenbelüftete Scheibenbremsen an allen Rädern. Aerodynamisch auffällig sind die flachen Scheinwerferabdeckungen, die tiefe Frontöffnung und die hochgezogenen hinteren Kotflügel mit oberen Kühlluftauslässen – alles Elemente, die auf geringen Luftwiderstand und ausreichende Bremsen- und Motorbelüftung zielten.

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Modellauto Ferrari 312 P von Best 1:43 3

Die Miniatur von Best im Maßstab 1:43 – Details für Sammler

Das gezeigte Exponat ist ein Modellauto im Maßstab 1:43 von Best und gehört zur Sammlung des Modelly-Mitglieds „Fred“. Die Miniatur ist aus Diecast-Metall gefertigt; die stabile Ausführung ist an der dünnwandigen, dennoch massiven Karosserieschale und dem sauberen Sitz der Kleinteile erkennbar. Auf den Fotos sind die am Vorbild typischen Proportionen des Ferrari 312 P gut umgesetzt: die niedrige Bugpartie mit den ovalen Abdeckungen der Scheinwerfer, die kleine Frontöffnung mit zwei schmalen Lufteinlässen und die geschwungenen Kotflügelwülste. An der Seite zeigt das Modell die eingelassenen Lufteinlässe und die dezenten Verschlussstifte der Hauben, dazu einen Einzelsitz mit kleinem Rennspiegel auf einem Stützpfeiler. Die Lackierung entspricht dem klassischen Rosso Corsa; die weißen Startnummernkreise mit der „1“ sind sauber aufgebracht. Besonders auffällig sind die goldfarbenen Zentralverschluss-Felgen mit profilierter Bereifung; die seitlichen Schriftzüge „Firestone“ sind gut lesbar. Am Heck sitzen zwei kurze Endrohre und die angedeutete Kühleröffnung, was die handwerklich präzise Miniaturisierung des Ferrari 312 P unterstreicht. Dieses Modellauto im Maßstab 1:43 von Best ist damit eine sachliche Reproduktion, die viele Formdetails des Vorbilds sichtbar macht.

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Renneinsätze und bekannte Fahrer des Ferrari 312 P

Der Ferrari 312 P wurde 1969 parallel in Werkseinsätzen und über das North American Racing Team (NART) eingesetzt. In der damaligen Sportwagenweltmeisterschaft trat der Wagen gegen Porsche 908/917 und Ford GT40 an. Zu den Piloten gehörten unter anderem Mario Andretti, Chris Amon, Pedro Rodríguez und Peter Schetty. Bereits früh zeigte der Ferrari 312 P konkurrenzfähige Qualifying-Zeiten und einzelne Rennabschnitte mit schnellen Runden, was vor allem auf das drehfreudige V12‑Triebwerk und die gute Traktion zurückzuführen war. Abhängig vom Kurs fuhr das Auto Podestplätze ein; zugleich waren einige Ausfälle der Preis, den das Team für das konsequente Leichtbau‑ und Hochdrehzahlkonzept zahlte. Das Fahrzeug, auf dem die Miniatur von „Fred“ basiert, trägt die Startnummer 1 und die üblichen Sponsorenaufkleber der Zeit, darunter Firestone, Shell, Ferodo und Magneti Marelli, die auch an vielen realen Werks- und NART-Wagen geführt wurden.

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Sportliche Bilanz und Weiterentwicklung

Die sportliche Bilanz des Ferrari 312 P war geprägt von starken Einzelresultaten und einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Der Wagen erreichte in verschiedenen Langstreckenrennen der Saison 1969 Podiumsplätze, Bestzeiten in Trainingssitzungen und führte Rennabschnitte an, bevor technische Probleme oder Strategieentscheidungen eingriffen. Die aerodynamisch unterschiedliche Ausführung als offener Spyder und als geschlossene Berlinetta erlaubte die Anpassung an Hochgeschwindigkeitskurse und verwinkelte Strecken. Die anhaltende Konkurrenz durch überarbeite Porsche-Prototypen führte bei Ferrari schließlich zu einer Neukonzeption, aus der der 312 PB hervorging. Viele der im Ferrari 312 P erprobten Lösungen – etwa die hochliegende Heckkühlung, die Gewichtsverteilung durch den quer eingebauten Motor und die breiten Hinterreifen – flossen in dieses Nachfolgemodell ein. Fahrer wie Mario Andretti und Chris Amon leisteten mit Setup-Arbeit und Testkilometern einen wesentlichen Beitrag zur Feinabstimmung, während Pedro Rodríguez und Peter Schetty mit konstanten Fahrten auf Langstrecken die Dauerhaltbarkeit evaluierten.

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Erscheinungsbild des Modells von Best und Sammlerhinweise

Optisch ist die Miniatur in einem ruhigen, authentischen Rotton gehalten, der dem ab Werk verwendeten Rosso Corsa entspricht. Die klaren Formen der Frontabdeckung, die kleinen Luftauslässe auf der Fronthaube und die senkrecht stehende Hutze hinter dem Fahrerplatz sind sauber nachgebildet. Die weißen Startnummernfelder sind leicht erhaben aufgesetzt und tragen die „1“ in schwarzer Typografie mit kleinem Ferrari-Wappen im unteren Bereich. Seitlich sind die Aufkleber der Sponsoren Firestone, Ferodo, Magneti Marelli und am Heck Shell zu sehen; die gelben Ferrari‑Scuderia‑Schilder sitzen korrekt hinter dem Vorderrad. Die goldenen Räder mit Zentralmutter, die leicht gewölbten Scheinwerferabdeckungen und die zwei kurzen Auspuffrohre geben der Form eine stimmige Wirkung, ohne übertrieben detailliert zu wirken. Für Sammler ist wichtig: Es handelt sich um ein Modellauto im Maßstab 1:43 von Best, gefertigt aus Diecast. Die robuste Ausführung erleichtert das Handling, während die Lack- und Druckqualität dem Vorbild nahekommt. In der Vitrine von Modelly-Mitglied „Fred“ wirkt das Stück aufgrund seiner flachen Silhouette und der roten Farbgebung als klar identifizierbares Zeitdokument des Jahres 1969. Für thematische Sammlungen „Ferrari-Prototypen“, „Langstreckenrennen“ oder „V12‑Rennwagen“ bietet die Miniatur eine sachliche Ergänzung, die die Designmerkmale des Ferrari 312 P präzise transportiert.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
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