BMW M3 (E30)(1:64, Maisto)

  • BMW M3 (E30) (Ab 1988)
  • Maisto
  • 1:64
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Weiss
  • 1039 (#20-20033 Metallic White)
  • Lokaler Händler (Drogerie Müller)
  • 1,79 EUR
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist nicht vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellauto BMW M3 (E30) von Maisto 1:64 2

BMW M3 E30: Homologationsmodell der ersten M3-Baureihe

Das Vorbild des gezeigten Sammlerstücks ist der BMW M3 (E30), die erste Generation des M3 und zugleich ein für den Tourenwagensport entwickeltes Homologationsmodell. Die Baureihe E30 wurde ab 1982 als zweite Generation der BMW 3er-Reihe gebaut; der BMW M3 (E30) kam ab 1986 auf den Markt und blieb bis 1991 im Programm. Vorgänger im unmittelbaren Sinn hatte der M3 nicht, denn BMW Motorsport schuf mit ihm erstmals ein eigenständiges M-Modell auf Basis der 3er-Reihe. Ausgangspunkt war die Gruppe-A-Homologation: Für den Rennsport mussten mindestens 5.000 straßenzugelassene Fahrzeuge gebaut werden. Gegenüber einem normalen E30 unterschied sich der BMW M3 (E30) durch verbreiterte Kotflügel, geänderte Schürzen, einen veränderten Kofferraumdeckel mit Heckspoiler sowie eine flachere Heckscheibe. Diese Karosserieänderungen dienten nicht nur der Optik, sondern sollten auch Aerodynamik und Auftrieb bei hohen Geschwindigkeiten beeinflussen. Als prägende Personen gelten BMW-Chefdesigner Claus Luthe, unter dessen Leitung die E30-Form entstand, sowie Motorenentwickler Paul Rosche, der den M3-Antrieb verantwortete.

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Modellauto BMW M3 (E30) von Maisto 1:64 3

Technik, Motorsportbezug und Zeitrahmen von 1986

Im BMW M3 (E30) arbeitete der Reihenvierzylinder S14 mit 2.302 cm³ Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder und einzeln angesteuerten Drosselklappen. Die frühe europäische Serienversion leistete 143 kW beziehungsweise 195 PS und erreichte, abhängig von Übersetzung und Ausführung, rund 235 km/h. Kraftübertragung und Fahrwerk waren auf den Einsatz im Motorsport ausgelegt: Serienmäßig besaß das Fahrzeug ein Fünfgang-Schaltgetriebe, ein Sperrdifferenzial und eine gegenüber dem Standard-E30 angepasste Radaufhängung. Spätere Varianten wie Evo II, Sport Evolution und Cabriolet ergänzten das Angebot; die Sport Evolution erhielt 2,5 Liter Hubraum und 175 kW beziehungsweise 238 PS. Im Tourenwagensport gewann der BMW M3 (E30) zahlreiche nationale Meisterschaften und Titel in der DTM sowie der Tourenwagen-Europameisterschaft. Zur zeitlichen Einordnung: 1986 explodierte das Space Shuttle Challenger kurz nach dem Start, Spanien und Portugal traten der Europäischen Gemeinschaft bei, und Peter Gabriels Album „So“ erschien. Diese Beispiele helfen, Alter und zeitlichen Kontext des Fahrzeugs einzuordnen.

Modellauto BMW M3 (E30) von Maisto 1:64 4

Maisto Modellauto im Maßstab 1:64 mit M-Streifen

Das Modell aus der Sammlung des Modelly-Mitglieds „Eisbaer44“ stellt die kantige Zweitürer-Karosserie des BMW M3 (E30) dar. Dieses Modellauto im Maßstab 1:64 wurde von Maisto gefertigt. Die Miniatur ist auf Grundlage des Materials Diecast hergestellt; die Karosserie besteht somit überwiegend aus Metallguss, während Räder, Verglasung und weitere Anbauteile aus Kunststoff ausgeführt sind. Sichtbar sind die für den M3 typischen verbreiterten Radhäuser, der separate Heckflügel, der tief angesetzte Frontspoiler und die ausgeformten Seitenschweller. An der Front erkennt man die Doppelscheinwerfer, die BMW-Niere und ein kleines M3-Zeichen im Grillbereich. Das Heck trägt ebenfalls ein BMW-Emblem und einen M3-Schriftzug. Schwarze Fensterflächen ohne sichtbare Innenraumausstattung sind bei dieser kompakten Baugröße konstruktiv nachvollziehbar. Die mehrspeichigen, silberfarbenen Räder stehen in schwarzen Reifen; eine konkrete Felgenmarke oder ein bestimmtes Felgenmodell ist anhand der Fotos nicht belastbar abzuleiten.

Silberne Lackierung und sichtbare Details der 1:64-Miniatur

Dieses Modellauto im Maßstab 1:64 wurde von Maisto als silberfarbene Ausführung umgesetzt. Der Lack zeigt einen hellen Metallic- beziehungsweise Perlglanz-Eindruck. Über Motorhaube, Dach und Heckbereich verläuft eine schmale Streifengrafik aus Blau und Rot. Sie erinnert in ihrer Farbwahl an die Motorsportfarben der BMW-M-Abteilung, verwendet auf der Miniatur jedoch keine vollständige dreifarbige M-Grafik. Die Linien beginnen auf der Motorhaube nahe der linken Fahrzeugseite, ziehen sich über das Dach und enden im Bereich des Heckdeckels unterhalb des Spoilers. Dadurch bleibt die Grundfarbe sichtbar, während die Dekoration die Längsrichtung der Karosserie betont. Rote Rückleuchten, dunkel abgesetzte Frontscheinwerfer, schwarze Fenster und die kleinen BMW- sowie M3-Kennzeichnungen setzen weitere Kontraste. Die Schönheit des Modellautos liegt, bezogen auf die Fotos, in der klar erkennbaren E30-Silhouette, den markanten Kotflügelverbreiterungen und dem Verhältnis zwischen silberner Karosserie, dunklen Fensterflächen und den feinen roten-blauen Streifen. Für Sammler ist zudem die Kombination aus Heckspoiler, M3-Badges und kompaktem Diecast-Aufbau als Darstellung eines straßenzugelassenen Homologationsfahrzeugs im kleinen Format erkennbar.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
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