Nissan R390 GT1(1:18, GT Spirit)

  • Nissan R390 GT1 (Ab 1998)
  • GT Spirit
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Resin / Harz
  • Racing / Bunt
  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitiert #270 von 1.000 Stück
 
Modellauto Nissan R390 GT1 von GT Spirit 1:18 2

Nissan R390 GT1 als 1:18 Modellauto von GT Spirit

Das hier gezeigte Sammlerstück aus der Sammlung des Modelly-Mitglieds „Efrn“ stellt den Nissan R390 GT1 dar, einen GT1-Rennwagen aus den späten 1990er-Jahren. Die Baureihe wird in der Regel als erste Generation eingeordnet, gebaut wurde sie ab 1997. Als direkter Vorgänger im Nissan-Langstreckensport gilt vor allem der Nissan R391 nicht, da dieser erst später erschien; näher liegt als technischer und sportlicher Vorläufer der Prototypen- und Gruppe-C-Hintergrund von Nissan, insbesondere der Nissan R90CK und andere frühere Werksrennwagen der Marke. Entwickelt wurde der Nissan R390 GT1 in Zusammenarbeit zwischen Nissan Motorsport und TWR. Als zentrale Namen werden dabei häufig Tony Southgate für die Konstruktion sowie Ian Callum für das Designumfeld bei TWR genannt. Das gezeigte Fahrzeug ist ein Modellauto im Maßstab 1:18, hergestellt von GT Spirit. Für Sammler wichtig: Das Miniaturmodell basiert auf Resin, also einem Kunstharzmaterial, das bei geschlossenen High-End-Modellen häufig verwendet wird, um Formen und Karosserielinien präzise umzusetzen.

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Modellauto Nissan R390 GT1 von GT Spirit 1:18 3

Technik und Entstehung des originalen Nissan R390 GT1

Der Nissan R390 GT1 entstand für die GT1-Kategorie, in der in den 1990er-Jahren Straßenversionen und Rennfahrzeuge mit teils engem technischen Bezug nebeneinander existierten. Das Chassis war ein Kohlefaser-Monocoque, was für hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht sorgte. Angetrieben wurde der Nissan R390 GT1 von einem 3,5-Liter-V8-Biturbomotor mit der Bezeichnung VRH35L. Je nach Abstimmung und Reglement lag die Leistung im Bereich von rund 550 bis über 600 PS. Die Kraftübertragung erfolgte über ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe. Charakteristisch waren außerdem die flache Front, die weit heruntergezogene Nase, seitliche Lufteinlässe, ein langes Heck und ein großer Heckflügel zur Erzeugung von Abtrieb auf Hochgeschwindigkeitskursen wie Le Mans. Die Aerodynamik war ein entscheidender Punkt, weil der Nissan R390 GT1 auf lange Geraden und hohe Endgeschwindigkeiten ebenso ausgelegt sein musste wie auf Stabilität in schnellen Kurven. In diesem Zusammenhang spielte auch die von TWR eingebrachte Erfahrung aus dem Sportwagenbau eine Rolle. Es gab zudem eine straßenzugelassene Homologationsversion, von der nur sehr wenige Exemplare entstanden. Diese Straßenversion zählt heute zu den seltensten Nissan-Fahrzeugen überhaupt.

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Motorsport-Ergebnisse, Le Mans und bekannte Fahrer des Nissan R390 GT1

Seinen bekanntesten Einsatz hatte der Nissan R390 GT1 bei den 24 Stunden von Le Mans. Beim Debüt 1997 trat Nissan mit mehreren Fahrzeugen an. Das Rennen zeigte, dass das Auto grundsätzlich konkurrenzfähig war, allerdings auch noch Entwicklungsbedarf bestand. Einer der Wagen schied nach einem bekannten Abflug über eine Bodenwelle aus, ein Vorfall, der bis heute oft mit der Aerodynamik von GT1-Fahrzeugen jener Zeit in Verbindung gebracht wird. Trotzdem war der erste Auftritt des Nissan R390 GT1 wichtig, weil er die Basis für die überarbeitete Version des Folgejahres legte. Zu den Fahrern, die den Wagen in diesem Umfeld bewegten, gehörten unter anderem Martin Brundle, Eric van de Poele, Anders Olofsson, Masahiko Kageyama, Aguri Suzuki und Kazuyoshi Hoshino.

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Der R390 GT1 im Rennsport 1998 und die JOMO-Lackierung des Modells

1998 erreichte der Nissan R390 GT1 sein wichtigstes Resultat: Bei den 24 Stunden von Le Mans kamen gleich mehrere Nissan-Werkswagen ins Ziel, darunter ein Fahrzeug auf dem dritten Gesamtrang. Dieses Ergebnis gilt als größter sportlicher Erfolg des Modells. Die Zuverlässigkeit war gegenüber dem Vorjahr verbessert worden, und genau darin lag ein entscheidender Faktor bei Langstreckenrennen. Der Nissan R390 GT1 war zwar gegen starke Konkurrenz von Porsche, Toyota, Mercedes-Benz und BMW unterwegs, konnte sich aber durch konstantes Tempo und Haltbarkeit behaupten. Das auf den Fotos gezeigte Modell bezieht sich auf die Startnummer 33 mit JOMO-Lackierung. Sichtbar sind die grüne Grundfarbe im vorderen und mittleren Karosseriebereich sowie silberne Partien an Frontspoiler, Seitenschwellern und Heck. Auf der Fronthaube und an den Türen steht groß JOMO, darunter Sports Graphic Number. Ebenfalls gut erkennbar sind Sponsor-Decals von Bridgestone, NGK, Kenwood, Ichikoh, Padlock und Nismo. Dazu kommen die japanische Flagge und der Hinweis auf „24 Heures du Mans 98“. Auf dem Heckflügelendstück ist „Mexico“ zu lesen. Die mehrfarbige Grafik auf der Front mit Rot, Gelb und Blau setzt einen klaren Kontrast zur grünen Fläche und entspricht der Rennbeklebung des Vorbilds.

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Details des GT Spirit Resin-Modells für Sammler

Für Modellauto-Sammler ist diese Ausführung vor allem wegen ihrer konkreten Rennwagen-Zuordnung interessant. Das gezeigte Fahrzeug ist ein Modellauto im Maßstab 1:18, hergestellt von GT Spirit, und die Proportionen des Nissan R390 GT1 sind auf den Fotos gut nachvollziehbar: die niedrige Dachlinie, die breite Spur, die tief ausgeschnittene Front mit runden Zusatzscheinwerfern, die schmalen Hauptscheinwerfer unter Klarglas, die Dachantenne sowie der markante Heckflügel mit hohen Trägern. Die filigranen Felgen mit zentraler Verschlussoptik und die aufgedruckten Reifenmarkierungen „Potenza“ und „Bridgestone“ sind deutlich sichtbar. Auch die seitlichen Entlüftungen, NACA-ähnlichen Öffnungen und die Einfassung der Scheiben sind sauber wiedergegeben. Durch das Resin-Konzept sind keine zu öffnenden Teile zu sehen, was bei dieser Bauart üblich ist und den Fokus auf die Außenform legt. Die Wirkung des Modells lebt von den flachen, langgezogenen Linien und der klaren Trennung zwischen Grün und Silber sowie von den exakt platzierten Startnummernfeldern. Gerade in der Frontansicht zeigt das Modell die sachliche Formensprache des Originals sehr gut. Für Sammler relevant ist außerdem die Auflage: limitiert auf 1000 Stück weltweit – dieses Exemplar ist eines von 1000. In der Sammlung von „Efrn“ fällt die Miniatur durch ihre Rennsport-Grafik, die sichtbaren Sponsorendetails und die präzise Darstellung eines Le-Mans-GT1-Fahrzeugs der 1990er-Jahre auf.

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