BMW Kamm K4 Limousine(1:43, autocult)

  • BMW Kamm K4 Limousine (Ab 1940)
  •  
  • autocult
  • 1:43
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Resin / Harz
  • Schwarz
  • #04046
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  • Online Händler (Peter Nasshan Modellautos)
  • 120,80 EUR
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  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitiert auf 333 Stück

Die Krönung des Quartetts

Mit dem K4 schuf Wunibald Irmin Erich Kamm den letzten seiner vier Prototypen. Mit der 90 PS starken Motorisierung eines serienmäßigen 335er 6-Zylinder-Reihenmotors hätte der K4 in das obere PKW-Segment gehört und als Besonderheit verfügte der Viertaktmotor über eine Abmagerung des Benzin-Luft-Gemisches, wenn der Motor konstant bei gleichbleibender Drehzahl lief, so dass hier bereits Gedanken über eine aktive Benzineinsparung umgesetzt wurden. Eine weitere Finesse war eine eingebaute Mechanik, die es dem Fahrer erlaubte, während der Fahrt den Reifendruck zu verändern. Dies dürfte im Hinblick auf eine rasante Fahrt auf den Autobahnen nützlich gewesen sein, denn auch mit dieser Maßnahme war eine Reduzierung des Verbrauchs durchaus möglich. Als großer Nachteil erwies sich allerdings, dass der Kammsche Aufbau sehr schwer wurde und der K4 damit ein Gesamtgewicht von fast 1.500 Kg auf die Waage brachte - der serienmäßige 335 wog hingegen nur 1.300 Kg.       Dies alles blieben letztlich nur theoretische Überlegungen, denn die politischen Ereignisse ließen mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nur noch ganz wenig Raum für die Weiterentwicklung des Wagens. 1939 konstruierte Prof. Wunibald Kamm seinen K4 und 1940 wurde die Karosserie bei der damals bekannten und renommierten Firma `Reutter & Co GmbH` in Originalgröße umgesetzt. Soweit überliefert ist, wurden auch noch Fahrversuche durchgeführt, doch vermutlich kam kurz darauf das gesamte Projekt - kriegsbedingt - zum Erliegen. Über den Werdegang des Wagens während der Kriegsjahre ist nichts bekannt, lediglich für das Jahr 1945 ist die vage Aussage überliefert, dass er in die Hände von französischen Truppen gefallen war. Danach verlor sich jede Spur…




Autor: Chriskitt
Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
 
2 Besucher seit 21.02.2026
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