Maserati 300S (1:18, CMC)

  • Maserati 300S (Ab 1956)
  •  
  • CMC
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Rot
  • M-108
  •  
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitiert auf 3000 Stück
 

Renngeschichte

1955

Die Renngeschichte des 300S ist lang. Sie begann 1955 bei den beiden Langstreckenrennen 2-Stunden-Rennen von Dakar sowie 12-Stunden-Rennen von Sebring und endete 1971 beim 12-Stunden-Rennen von Interlagos. Insgesamt gab es 309 Meldungen bei 220 Veranstaltungen. Mit diesem Renntyp wurden 44 Rennen gewonnen; 96mal wurden Rennen auf dem Podium der ersten Drei beendet.

Das erwähnte erste Rennen 1955 in Dakar endete mit einem Ausfall. Am Steuer des Werkswagen war der Franzose Jean Behra, der lange führte ehe ihn Antriebsprobleme zur Aufgabe zwangen. Die ersten Platzierungen gab es beim zeitgleich gefahrenen 12-Stunden-Rennen von Sebring. Bill Spear und Sherwood Johnston wurden Dritte; Gino Valenzano und Cesare Perdisa beendeten das Rennen als Gesamtvierte. Der Rückstand auf die Sieger Mike Hawthorn und Phil Walters auf einem Jaguar D-Type betrug zwei bzw. vier Runden. Das Fahrgestell 3053 von Spear und Johnston war privat gemeldet. Der Wagen von Valenzano und Predisa (Fahrgestell 3061) wurde von Maserati gemeldet und von Briggs Cunningham eingesetzt. Den ersten Podestplatz gab es beim Giro di Sicilia 1955. Luigi Musso wurde im Werks-Fahrgestell 3054 hinter den beiden Werks-Ferrari 118LM von Piero Taruffi und Umberto Maglioli Dritter; Vittorio Marzotto wurde auf einem privat gemeldeten 300S Gesamtsechster. Den ersten Sieg gab es am 1. Mai 1955 bei einem Sportwagenrennen in den USA durch den Erfolg von Bill Lloyd in Thompson.

Bei der für italienische Rennteams bedeutenden Mille Miglia war nur ein 300S am Start. Den Werkswagen pilotierte Cesare Perdisa, der vorzeitig ausfiel. Für das Werksteam gab es 1955 zwei weitere wichtige Rennen. Das 1000-km-Rennen von Monza und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. In Monza lieferten sich Luigi Musso und Jean Behra über die gesamte Renndistanz einen heftigen Kampf mit dem Werks-Ferrari 750 Monza von Umberto Maglioli und Mike Hawthorn, den die Maserati-Mannschaft mit einem Vorsprung von 17 Sekunden für sich entschied. Dritte wurden Roberto Mieres und Cesare Perdisa in einem weiteren 300S[4]. Beim vom schweren Unfall überschatteten Le-Mans-Rennen fielen beide Werkswagen aus. Schon im Training am Mittwoch vor dem Rennen kam es zu einem schweren Unfall: Stirling Moss kollidierte bei der Wegfahrt aus den Boxen mit einem kleinen DB HBR und schob diesen in die Gordini-Box. Dabei wurde der französische Maserati-Pilot Jean Behra an den Beinen verletzt und konnte nicht am Rennen teilnehmen. Auch zwei Journalisten wurden umgestoßen und leicht verletzt. Der verletzte Behra wurde durch Luigi "Gino" Valenzano ersetzt, der gemeinsam mit Musso bis auf den zweiten Gesamtrang vorkam, ehe eine defekte Antriebswelle das Rennen beendete.

Ein fatales Rennen war die RAC Tourist Trophy 1955 auf dem Dundrod Circuit. Drei Fahrer kamen bei dieser Veranstaltung zu Tode, die Luigi Musso und Franco Bordoni-Bisleri als Fünfte beendeten.

1956

In der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1956 wurden die Werks-300S zu den großen Gegnern der Ferraris. Sterling Moss und Carlos Menditéguy gewann das 1000-km-Rennen von Buenos Aires vor Olivier Gendebien und Phil Hill im Ferrari 857S und den Teamkollegen Jean Behra/José Froilán González. Nach einem fünften Rang beim 12-Stunden-Rennen von Sebring folgte bei der Mille Miglia ein Totalausfall. Beim 1000-km-Rennen am Nürburgring 1956 wechselten sich im siegreichen 300S mit Stirling Moss, Harry Schell, Piero Taruffi und Behra vier Fahrer am Steuer ab. Auch in Le Mans und in Kristianstad kam kein Maserati ins Ziel, sodass der Titel wieder an Ferrari ging.

1957 bis 1971

Auch 1957 wurden die 300S in der Sportwagen-Weltmeisterschaft eingesetzt, einen Gesamtsieg gab es jedoch nicht. Erfolgreich waren die diversen Privatteams. So gewann Juan Manuel Fangio den Großen Preis von Kuba, Luigi Piotti die Trofeo Vigorelli und George Constantine den Großen Preis von Watkins Glen.

Bis 1971 blieb der 300S ein höchst erfolgreicher Rennwagen, der von den Piloten vor allem wegen seinem leichten Handling gerne gefahren wurde.


"Text aus Wickipedia"


Autor: boxengasse


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