Das Vorbild dieses Sammlermodells ist der Ford Focus RS der Baureihe zweite Generation (Mk2), deren reguläre Focus-Modelle von 2004 bis 2011 gebaut wurden. Die RS-Ausführung kam ab 2009 auf den Markt und stand bis 2011 im Programm. Sie folgte dem ersten Ford Focus RS von 2002 bis 2003, der mit 215 PS noch auf einem 2,0-Liter-Turbomotor basierte. Beim Mk2 setzte Ford dagegen auf einen quer eingebauten 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder mit Turboaufladung. Das Aggregat leistete 224 kW beziehungsweise 305 PS bei 6.500 U/min; das maximale Drehmoment lag bei 440 Nm. Damit erreichte der dreitürige Kompaktsportler je nach Messmethode den Standardsprint von 0 auf 100 km/h in rund 5,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 263 km/h. Grundlage war die Plattform des Focus II, wobei Karosserie, Fahrwerk, Lenkung und Antrieb für den Ford Focus RS deutlich angepasst wurden. Das Fahrzeug war ausschließlich mit einem manuellen Sechsganggetriebe und Vorderradantrieb erhältlich.
Eine zentrale technische Besonderheit des Ford Focus RS war die Vorderachse mit RevoKnuckle-Konstruktion. Diese Radaufhängung sollte die bei leistungsstarken Fronttrieblern auftretenden Antriebseinflüsse in der Lenkung begrenzen, ohne auf eine aufwendige Doppelquerlenkerachse umzusteigen. Ergänzt wurde sie durch ein mechanisches Sperrdifferenzial von Quaife, das die Kraftverteilung zwischen den Vorderrädern beim Beschleunigen unterstützte. Sichtbar unterschied sich der RS vom gewöhnlichen Focus durch verbreiterte Kotflügel, einen geänderten Stoßfänger mit großem unteren Lufteinlass, seitliche Luftauslässe hinter den Vorderrädern, Seitenschweller sowie den weit nach hinten gezogenen Dachspoiler. Die blaue Metalliclackierung des Modells entspricht der beim Ford Focus RS angebotenen Farbe Performance Blue. Im Bild zeigt sie einen mittleren, metallic wirkenden Blauton mit feinen hellen Reflexen. Schwarze Elemente an Kühlergrill, Spiegelgehäusen, Diffusorbereich und Heckflügel bilden dazu einen klaren Kontrast. Vorn sind das Ford-Oval und das RS-Emblem zu erkennen; am Heck sind ebenfalls Markenlogo und RS-Kennzeichnung umgesetzt. Die weißen, vielspeichigen Räder greifen eine bei sportlich eingesetzten Fahrzeugen häufig verwendete Farbkontrastierung auf, ohne dass sich anhand der Fotos ein bestimmter Felgenhersteller oder ein Felgenmodell zuverlässig zuordnen lässt.
Das gezeigte Fahrzeug gehört zur Sammlung des Modelly-Mitglieds „Walter1“ und ist ein Modellauto im Maßstab 1:43, hergestellt von Minichamps. Die Miniatur ist auf einem schwarzen Präsentationssockel montiert; die Beschriftung auf der Vorderseite nennt den Ford Focus RS und Performance Blue. Sie wurde auf Basis des Materials Diecast gefertigt, also mit einem Karosseriekörper aus Metallguss und ergänzenden Kunststoffteilen. An den Fotografien sind die feststehenden Türen, die separate Dachantenne, die schwarz dargestellten Scheibenrahmen und die transparent ausgeführten Leuchten erkennbar. Die Frontscheinwerfer besitzen eingesetzte, silberfarbene Reflektorelemente; die Nebelleuchten sind als dunkle runde Einsätze in den Stoßfänger integriert. Der Kühlergrill, die untere Lufteinlassstruktur und die vorderen Wischer sind differenziert wiedergegeben. Im Innenraum lassen sich durch die getönten Scheiben Sitze, Armaturenbereich und Lenkrad erkennen. Das Modellauto im Maßstab 1:43 wurde von Minichamps gefertigt und bildet die dreitürige Karosserieform des Ford Focus RS mit dem markanten Heckaufbau ab.
Für Sammler ist die Stückzahl konkret angegeben: Limitierte Edition – 1 von weltweit 1056 Stück. Die Ansichten von vorn, schräg hinten und frontal zeigen, wie die Proportionen des Ford Focus RS im kleinen Format umgesetzt wurden. Auffällig sind die breite Spurwirkung, die ausgeformten Radhäuser und die hoch angesetzte Abrisskante des großen schwarzen Dachspoilers. Die Heckpartie trägt senkrecht verlaufende Rückleuchten mit roten transparenten Bereichen, eine Heckscheibe mit Wischer sowie einen dunkel gehaltenen unteren Stoßfänger. Dort sind auch die Auspuffendrohre und der Diffusorbereich nachgebildet. Die vorderen und hinteren Räder stehen bündig innerhalb der verbreiterten Kotflügel; ihre weißen Mehrspeichenstrukturen sind deutlich vom schwarzen Reifenmaterial abgesetzt. Die optische Wirkung der Miniatur entsteht vor allem aus dem Zusammenspiel der Performance-Blue-Lackierung, der schwarzen Aerodynamikteile, der weißen Räder und der kleinen RS-Abzeichen. Für eine Sammlung von Ford-Modellen, modernen Hot Hatches oder limitierten Diecast-Miniaturen bietet dieses Exemplar eine nachvollziehbar dokumentierte Variante des Ford Focus RS im Maßstab 1:43.