Ford GT40 Mk II als Vorlage: Entwicklung, Generation und Technik
Das hier gezeigte Sammlerstück orientiert sich am
Ford GT40 Mk II, also an der zweiten leistungsstärkeren Ausbaustufe des GT40. Diese Generation gehört zur
Generation Mk II und wurde ab
1966 gebaut. Als direkter Vorgänger gilt der
Ford GT40 Mk I, der mit kleinerem Small-Block-V8 antrat und die Basis für die spätere Weiterentwicklung lieferte. Der GT40 entstand im Umfeld von Ford Advanced Vehicles und Shelby American; als zentrale Namen der Entwicklung werden häufig
Eric Broadley,
Roy Lunn und
Carroll Shelby genannt. Der Wagen war als kompakter Mittelmotor-Sportprototyp konstruiert, mit Stahl-Monocoque, sehr niedriger Bauhöhe und einer Karosserieform, die auf hohe Endgeschwindigkeit und reduzierte Stirnfläche ausgelegt war. Beim Mk II kam der 7,0-Liter-Ford-V8 aus der FE-Baureihe zum Einsatz. Die Leistung lag je nach Abstimmung deutlich über 450 PS, teils auch darüber. Typisch waren außerdem ein verstärktes Kühlsystem, größere Bremsen, modifizierte Aerodynamikdetails und ein auf die hohe Belastung angepasstes Getriebe. Gerade die Verbindung aus großvolumigem V8, niedriger Silhouette, breiter Spur und Langheck- beziehungsweise Coupé-Proportionen machte den
Ford GT40 Mk II zu einem der technisch markanten Langstreckenrennwagen seiner Zeit.