Ford GT40 MK II(1:18, Exoto Racing Legends)

  • Ford GT40 MK II (Ab 1966)
  • Exoto Racing Legends
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Gelb
  • 18047
  • Keine Angaben
  • Keine Angaben
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modellauto Ford GT40 MK II von Exoto Racing Legends 1:18 2

Ford GT40 Mk II als Vorlage: Entwicklung, Generation und Technik

Das hier gezeigte Sammlerstück orientiert sich am Ford GT40 Mk II, also an der zweiten leistungsstärkeren Ausbaustufe des GT40. Diese Generation gehört zur Generation Mk II und wurde ab 1966 gebaut. Als direkter Vorgänger gilt der Ford GT40 Mk I, der mit kleinerem Small-Block-V8 antrat und die Basis für die spätere Weiterentwicklung lieferte. Der GT40 entstand im Umfeld von Ford Advanced Vehicles und Shelby American; als zentrale Namen der Entwicklung werden häufig Eric Broadley, Roy Lunn und Carroll Shelby genannt. Der Wagen war als kompakter Mittelmotor-Sportprototyp konstruiert, mit Stahl-Monocoque, sehr niedriger Bauhöhe und einer Karosserieform, die auf hohe Endgeschwindigkeit und reduzierte Stirnfläche ausgelegt war. Beim Mk II kam der 7,0-Liter-Ford-V8 aus der FE-Baureihe zum Einsatz. Die Leistung lag je nach Abstimmung deutlich über 450 PS, teils auch darüber. Typisch waren außerdem ein verstärktes Kühlsystem, größere Bremsen, modifizierte Aerodynamikdetails und ein auf die hohe Belastung angepasstes Getriebe. Gerade die Verbindung aus großvolumigem V8, niedriger Silhouette, breiter Spur und Langheck- beziehungsweise Coupé-Proportionen machte den Ford GT40 Mk II zu einem der technisch markanten Langstreckenrennwagen seiner Zeit.

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Modellauto Ford GT40 MK II von Exoto Racing Legends 1:18 3

Motorsport-Erfolge des Ford GT40 Mk II bei Langstreckenrennen

Im Motorsport ist der Ford GT40 Mk II vor allem mit der Saison 1966 verbunden. Sein bekanntester Erfolg war der Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans 1966, wo Ford die Plätze eins bis drei belegte. Das Siegerfahrzeug mit den Fahrern Bruce McLaren und Chris Amon war ein Mk II, ebenso wie die stark beachteten Teamfahrzeuge von Ken Miles und Denny Hulme sowie von Ronnie Bucknum und Dick Hutcherson. Dieser Einsatz markierte den Durchbruch des Projekts im direkten Duell mit Ferrari auf der Langstrecke. Auch in Daytona und Sebring spielte der Mk II 1966 eine wichtige Rolle. Der Wagen war speziell dafür ausgelegt, hohe Geschwindigkeiten über lange Distanzen zu halten, ohne die Standfestigkeit aus dem Blick zu verlieren.

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Fahrer, Teams und Rennhistorie: Alan Mann Racing und Startnummer 8

Neben Shelby American trat auch Alan Mann Racing mit GT40-Fahrzeugen in der Ford-Werksstruktur auf. Das auf den Fotos sichtbare Vorbild verweist über Transporterbeschriftung und Farbgebung klar auf Alan Mann Racing aus Byfleet, England. Die gelbe Lackierung mit der schwarzen Startnummer 8 erinnert an Fahrzeuge aus dem Umfeld der Ford-Langstrecken- und Testeinsätze der sechziger Jahre. Je nach Veranstaltung und Chassis variieren die exakten Zuordnungen von Nummern und Fahrerpaarungen, deshalb ist bei der Identifikation über ein Modell immer Zurückhaltung sinnvoll. Bekannt ist jedoch, dass zahlreiche profilierte Fahrer GT40 verschiedener Ausführungen pilotierten, darunter Dan Gurney, Jerry Grant, Jo Schlesser, Graham Hill und Jacky Ickx in späteren GT40-Varianten. Für Sammler ist hier vor allem interessant, dass das Modell eine konkrete Rennoptik mit Teambezug zeigt und damit einen klaren Platz im historischen Ford-GT40-Kontext einnimmt.

Exoto Racing Legends 1:18 Modellauto: Details, Diecast-Aufbau und sichtbare Merkmale

Bei dem gezeigten Stück aus der Sammlung des Modelly-Mitglieds Phat-T handelt es sich um ein Modellauto im Maßstab 1:18, gefertigt von Exoto Racing Legends. Es ist als Diecast-Modellauto ausgeführt, also auf Basis von Metalldruckguss hergestellt. Das Modellauto im Maßstab 1:18, gefertigt von Exoto Racing Legends, zeigt einen geschlossenen GT40 mit den für den Mk II typischen flachen Proportionen, der langen Front, der kompakten Kabine und dem abrupt abfallenden Heck. Sichtbar sind runde Startnummernfelder mit schwarzer 8 auf weißem Grund auf Türen, Front und Heckbereich. Die Lackierung ist gelb, ergänzt durch zwei schwarze Längsstreifen über Front, Dach und Heck. Hinzu kommen feine Schwellerstreifen mit Ford-Schriftzug. Auf den Reifen ist Goodyear als Beschriftung zu erkennen, was als wichtiger sichtbarer Sponsoren- beziehungsweise Ausrüsterhinweis gelten kann. Ebenfalls sichtbar sind silberne Felgen, seitliche Lufteinlässe, Dachdetails, Haubenverschlüsse und die typische Fensterform des GT40. Das Modell steht auf dem ebenfalls abgebildeten Alan-Mann-Transporter, was den Teambezug im Regal direkt nachvollziehbar macht.

Lackierung, Formen und Wirkung des 1:18 GT40 Modells für Sammler

Die Gestaltung des Miniaturmodells wirkt aus Sammlersicht vor allem durch die klare Rennoptik. Das Gelb bildet die Grundfarbe, die schwarzen Doppelstreifen gliedern die Karosserie in Längsrichtung und betonen die niedrige Form. Die weißen Rundfelder mit der Nummer 8 setzen einen starken Kontrast und folgen dem bekannten Aufbau klassischer Rennkennzeichnung. Dazu kommen feine Karosserielinien an Kotflügeln, Türen und Luftauslässen, die in 1:18 gut zur Geltung kommen. Auf den Fotos sind außerdem die bündig eingesetzten Scheiben, die angesetzten Außenspiegel, die angedeuteten Tank- und Serviceverschlüsse sowie die präzise dargestellten Leuchteneinheiten erkennbar. Im Zusammenspiel mit dem blauen Cobra-Transporter entsteht ein stimmiges Bild aus Teamfahrzeug und Rennwagen, wie man es aus der Ford-Szene der sechziger Jahre kennt. Die sachliche Wirkung des Modells entsteht durch seine niedrige, breite Silhouette, die saubere Trennung der Farbfelder und die erkennbaren motorsportbezogenen Markierungen. Für internationale Modellauto- und Miniaturensammler ist genau diese Verbindung aus historischer Rennvorlage, Teamkontext und sichtbar umgesetzten Details ein wesentlicher Punkt bei der Einordnung dieses Exoto-Stücks.

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr
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