Chevrolet Corvette C2 Grand Sport(1:18, Umbau)

  • Chevrolet Corvette C2 Grand Sport (Ab 1963)
  • Exoto Racing Legends Umgebautes Modell
  • 1:18
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Finish Line Plus by Koleber
  • RLG18022FLP
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
Limitierte Auflage
 
Modellauto Chevrolet Corvette C2 Grand Sport von Umbau 1:18 2

Exoto Corvette Grand Sport 1:18 – Vorbild, Generation und technische Basis

Das hier gezeigte Sammlerstück aus der Sammlung von Modelly-Mitglied „Phat-T“ ist ein Rennsport-Miniaturmodell, das sich erkennbar am Chevrolet Corvette C2 Grand Sport orientiert. Die zugrunde liegende Corvette gehört zur C2-Generation, auch als Sting Ray bekannt, und diese Generation wurde von 1963 bis 1967 gebaut. Als Vorgänger gilt die Chevrolet Corvette C1, die die Baureihe in den 1950er Jahren etablierte. Die C2 brachte ein vollständig neues Chassis mit unabhängiger Hinterradaufhängung, einen kompakteren Radstand und eine deutlich stärker auf Fahrdynamik ausgerichtete Konstruktion. Die Entwicklung der Grand-Sport-Rennversion wurde unter Leitung von Zora Arkus-Duntov vorangetrieben, während das Grunddesign der Sting Ray eng mit Larry Shinoda und den Impulsen von Bill Mitchell verbunden ist. Der Chevrolet Corvette C2 Grand Sport war als besonders leichte Competition-Ausführung geplant. Dazu kamen dünnere Karosserieteile, Gewichtsreduzierung, ein auf den Renneinsatz ausgelegtes Fahrwerk, Scheibenbremsen und leistungsstarke Small-Block-V8-Motoren, je nach Einsatz und Abstimmung mit rund 377 bis deutlich über 500 PS. Das Ziel war, den Wagen gegen etablierte GT-Rennfahrzeuge international konkurrenzfähig zu machen.

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Motorsportgeschichte der Corvette Grand Sport – Einsätze, Fahrer und Ergebnisse

Im Motorsport nimmt der Chevrolet Corvette C2 Grand Sport eine besondere Stellung ein, obwohl das Programm nur in sehr kleiner Stückzahl umgesetzt wurde. Geplant war eine Homologationsserie, tatsächlich entstanden jedoch nur fünf originale Grand-Sport-Fahrzeuge. Hintergrund war die damals von General Motors offiziell vertretene Distanz zum Werkssport. Trotzdem wurden die Wagen gebaut und anschließend über private Teams und bekannte Corvette-nahe Rennstrukturen eingesetzt. Der Chevrolet Corvette C2 Grand Sport trat unter anderem bei Rennen in Nassau und in nordamerikanischen Sportwagenveranstaltungen an. Bekannte Fahrer, die mit Grand-Sport-Corvetten in Verbindung stehen, sind Roger Penske, A. J. Foyt, Jim Hall, Dick Thompson und John Cannon. Die Fahrzeuge überzeugten vor allem durch hohes Leistungsvermögen auf Geraden, einen kurzen Radstand und eine für amerikanische GT-Rennwagen jener Zeit fortschrittliche Fahrwerkskonstruktion.

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Rennsport-Erfolge und Bedeutung der Corvette C2 Grand Sport

Die Erfolge des Chevrolet Corvette C2 Grand Sport lagen weniger in einer langen offiziellen Werkskarriere als in seiner technischen Wirkung und in einzelnen starken Auftritten. Gerade in Nassau zeigten die Grand-Sport-Wagen, dass das Konzept gegen Ferrari und Cobra konkurrenzfähig sein konnte. Die Fahrzeuge profitierten von ihrem geringen Gewicht, ihrer aerodynamisch angepassten Karosserie und den drehmomentstarken V8-Motoren. In der amerikanischen Rennszene wurde die Grand Sport dadurch zu einem Referenzpunkt für das, was mit der C2-Plattform möglich war. Fahrer wie Jim Hall oder Dick Thompson trugen mit ihrem Einsatz dazu bei, dass die Grand Sport bis heute als eine der bekanntesten Competition-Varianten der Corvette gilt. Für Sammler und Modellautofans ist der Bezug zum historischen Rennsport daher ein wesentlicher Teil der Einordnung dieses Themas.

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1:18 Modellauto von Exoto Racing Legends – sichtbare Details, Lackierung und Decals

Bei dem hier gezeigten Stück handelt es sich um ein Modellauto im Maßstab 1:18 von Exoto Racing Legends. Das Miniaturfahrzeug ist auf Basis von Diecast gefertigt und zeigt die typische lange Haube, das kompakte Greenhouse und die ausgeprägten Kotflügelformen, die man mit dem Chevrolet Corvette C2 Grand Sport verbindet. Sichtbar sind eine metallic-blaue Lackierung, ein roter Streifen auf der Frontpartie, weiße Rundfelder mit schwarzer Startnummer 80 auf Haube und Tür sowie seitlich geführte Auspuffrohre. Dazu kommen mehrteilige Räder im Rennsportstil, ein dunkler Innenraum mit Schalensitzen und Gurtdetails sowie kleine Embleme und Rennaufkleber an den Flanken. Erkennbar sind unter anderem ein Goodyear-Schriftzug und ein Team-Decal; der Reifenhersteller Goodyear ist damit als sichtbarer Sponsor beziehungsweise Ausrüster zu nennen. Die Erscheinung des Modells wirkt durch die flache Front, die breiten hinteren Kotflügel und die tief stehende Karosserie sehr stimmig. Auch die Diorama-Basis ist auf den Fotos gut zu erkennen: schwarzer Asphaltbelag, rot-weißer Curbstone und ein schwarz-weiß-gelbes Zielflaggenmotiv in der Ecke. Zudem ist dies ein Modellauto im Maßstab 1:18 von Exoto Racing Legends, das sich klar an einem historischen Rennfahrzeugthema orientiert. Zur Einordnung für Sammler wichtig ist außerdem der Hinweis auf die Auflage: Limited Edition.

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Wichtiger Sammlerhinweis: modifizierte Exoto-Miniatur und nicht im Originalzustand

WICHTIG: Die hier gezeigte Miniatur ist modifiziert und stellt nicht den Auslieferungszustand dar, in dem das Produkt ursprünglich von Exoto Racing Legends produziert wurde. Dieser Hinweis ist für Sammler relevant, weil Veränderungen an Lackoptik, Finish, Alterungseffekten, Beschriftung oder Präsentation den Sammlerwert und die Einordnung innerhalb einer Exoto-Sammlung beeinflussen können. Auf den Fotos sind deutlich künstliche Gebrauchsspuren und Verschmutzungen zu sehen: feine dunkle Sprenkel auf Karosserie, Dach, Verglasung, Reifen und Seitenauspuff, dazu ein insgesamt auf Rennbetrieb und Patina ausgelegter Eindruck. Diese Bearbeitung unterstreicht die Formsprache des Vorbilds auf eine sehr direkte Weise, insbesondere an den gewölbten Flächen der Motorhaube, den hinteren Kotflügeln und den Dachpartien. Die Bedruckung mit der Nummer 80, die kleinen Logos und die metallisch blaue Grundfarbe bleiben dabei klar erkennbar. Für internationale Modellauto-Sammler ist daher entscheidend: Man sieht hier kein serienmäßiges Exoto-Produkt, sondern ein individuell verändertes Sammlerstück aus der Sammlung von „Phat-T“, das auf einem Exoto-Modell basiert und als limitierte Ausführung mit dem Hinweis Limited Edition einzuordnen ist.

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