Porsche 911 (930) Turbo 3,3(1:87, Herpa)

  • Porsche 911 (930) Turbo 3,3 (Ab 1978)
  • Herpa
  • 1:87
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Kunststoff / Plastik
  • Grau
  • Lokaler Händler (B H)
  • 15,00 EUR
  • Tadelloser Zustand / Neuwertig
  • OVP/Karton ist nicht vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 

Ikone der Turbo-Ära: Historischer Kontext des Porsche 930

Das Vorbild dieses Modells ist der Porsche 911 Turbo (930) 3,3, häufig einfach als 930 bezeichnet. Die Turbo-Baureihe startete in der Generation 930 im Jahr 1975 und blieb bis 1989 im Programm. Der Schritt zum 3,3‑Liter‑Aggregat erfolgte 1978. Der Porsche 911 Turbo (930) 3,3 entstand aus Erfahrungen des Hauses Porsche im Rennsport mit aufgeladenen Motoren und übernahm viele technische Lösungen aus diesen Programmen. Für die zeitliche Einordnung: 1975 endete der Vietnamkrieg mit dem Fall von Saigon, die Helsinki-Schlussakte wurde unterzeichnet und Queen veröffentlichte „Bohemian Rhapsody“. Solche Beispiele verdeutlichen lediglich das Alter und den historischen Kontext des Fahrzeugs. Das hier gezeigte Objekt ist ein Modellauto im Maßstab 1:87 von Herpa und Teil der Sammlung des Modelly-Mitglieds „modelmax“. Der Porsche 911 Turbo (930) 3,3 steht für den Übergang zu in Großserie gebauten Turbomodellen und ist bis heute ein markanter Referenzpunkt in der Sportwagenentwicklung.

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Technik des Originals: Luftgekühlter Boxer, Intercooler und „Tea‑Tray“

Der Porsche 911 Turbo (930) 3,3 nutzte einen luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotor mit 3299 cm³ Hubraum, Abgasturbolader von KKK und Ladeluftkühler. Die europäische Version leistete rund 300 PS (221 kW) bei etwa 412 Nm Drehmoment. Die Kraftübertragung erfolgte bis 1988 über ein Viergang-Getriebe; erst im letzten Baujahr kam ein Fünfgang. Typische Fahrleistungen waren rund 5,4 s von 0–100 km/h und etwa 260 km/h Höchstgeschwindigkeit. Charakteristisch sind die stark ausgestellten Radhäuser, die Frontschürze mit integrierten Blinkleuchten sowie der große Heckflügel – bei der 3,3‑Liter-Version als sogenanntes „Tea‑Tray“ mit umlaufender Kante ausgeführt, um Platz für den Intercooler zu schaffen. Bremsen mit groß dimensionierten Scheiben, von Renntechnik (917‑Ableitungen) beeinflusst, sowie Torsionsstabfederung gehörten zur Ausstattung. Als Felgen kamen bei vielen Fahrzeugen geschmiedete Fuchs-Räder, im Porsche-Sprachgebrauch die Fuchsfelge, zum Einsatz. Wichtige Personen hinter der Baureihe waren der Designer Ferdinand Alexander Porsche (Grundform des 911), der Motorenentwickler Hans Mezger und der Vorstand Ernst Fuhrmann, der den Transfer der Turbotechnik von den Rennfahrzeugen in die Serie voranbrachte. Als unmittelbarer technischer Vorläufer kann die 3,0‑Liter‑Version des 930 gelten; konzeptionell knüpfte der Porsche 911 Turbo (930) 3,3 an leistungsstarke Elfer wie den Carrera RS 2.7 an. Insgesamt entstanden von der 930‑Turbo-Baureihe mehrere zehntausend Exemplare; genaue Stückzahlen schwanken je nach Quelle, was an Markt- und Variantenunterschieden liegt.

Das Miniaturmodell von Herpa im Maßstab 1:87: Details für Sammler

Das hier gezeigte Fahrzeug ist ein Modellauto im Maßstab 1:87 des Herstellers Herpa, gefertigt aus Kunststoff. Es bildet den Porsche 911 Turbo (930) 3,3 in klassischer Form ab und gehört zur Sammlung des Modelly-Mitglieds „modelmax“. Die Oberfläche ist in einem dunklen Metallic-Grau ausgeführt, das der Lackfarbe des Vorbilds nahekommt und Konturen wie die vorderen Kotflügelwülste und die Dachlinie klar sichtbar macht. Die Verglasung ist rundum schwarz getönt dargestellt, die seitlichen Fensterstege sowie die Gummileisten erscheinen in Schwarz. Auffällig ist der markante Heckflügel mit gerippter Gitterstruktur; er ist als separates Bauteil sauber angesetzt. Die Front zeigt die runden Scheinwerfer als Teil der Karosserieform, kleine Farbpunkte markieren Blinker und Positionsleuchten. An der Seite sind Türfugen, Tankdeckel und ein Außenspiegel angedeutet. Die Räder greifen die typische Fünfarm-Optik der Fuchs-Felgen mit dunklem Zentrum und poliertem Horn auf; im H0‑Format wirken diese als stimmiges Erkennungsmerkmal. Bei einem Vorbildmaß von etwa 4,29 Metern ergibt sich im Maßstab 1:87 eine Modelllänge von knapp 49 Millimetern – eine gängige Größe für Anlagen und Vitrinen. Das Modell stellt sich als kompaktes, praxistaugliches Sammlerstück dar, das gut mit Eisenbahn‑ und Stadtszenen kombinierbar ist. Durch den Werkstoff Kunststoff ist das Gewicht gering, was das platzsparende Präsentieren erleichtert.

Erscheinungsbild, Verarbeitung und Einordnung in die Sammlung

Die Lackierung in dunklem Metallic-Grau verleiht dem Miniaturfahrzeug einen gleichmäßigen optischen Eindruck; Kanten und Sicken werden deutlich betont. Der vordere Kofferraumdeckel ist präzise abgegrenzt, die Zierlinie der Stoßfänger wird über Farbeinsätze angedeutet. Am Heck sind Rückleuchten und die schmale Stoßfängerleiste abgesetzt, zudem ist das Gitter des Lufteinlasses im Flügel erkennbar. Die Proportionen bilden die Silhouette des Porsche 911 Turbo (930) 3,3 gut nach: kurze Front, nach hinten fallendes Dach und das breite Heck. Sichtbar ist keine Tuning-Eintragung, sodass das Modell ein Serienfahrzeug repräsentiert. Die Felgen wirken wie die klassischen Fuchsfelge‑Räder von Otto Fuchs, was zum Bauzeitraum des Originals passt. Beim Vorbild sorgt die Kombination aus aufgeladenem Boxermotor, Intercooler und breit bauender Karosserie für die bekannte Fahrdynamik; Leergewichte um 1330 kg und ein cW‑Wert um 0,38 sind typische Kenndaten. Diese sachlichen Angaben helfen, die technische Einordnung des Porsche 911 Turbo (930) 3,3 im Markt seiner Zeit zu verstehen. Das hier gezeigte Exponat ist ein Modellauto im Maßstab 1:87 aus dem Hause Herpa und besteht aus Kunststoff. Es ergänzt die Sammlung von „modelmax“ um einen Sportwagenklassiker der späten 1970er und 1980er Jahre. Eine filmische Zuordnung zu einem bestimmten Fahrzeug ist für dieses konkrete Modell nicht erkennbar. Die ästhetische Wirkung entsteht aus der klaren Form, der breiten Spur und dem prägnanten Heckflügel – Eigenschaften, die der Miniatur eine unverwechselbare Präsenz in der Vitrine geben, ohne übertriebene Details zu benötigen.

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