Hot Wheels Boulevard 2006 Honda Civic Si im Maßstab 1:64
Das gezeigte Sammlerstück aus der Modelly-Sammlung von „hwconsign“ stellt einen Honda Civic Si der achten Generation dar, die von 2005 bis 2011 gebaut wurde. Konkret orientiert sich die Karosserie an der nordamerikanischen Civic-Si-Coupé-Ausführung ab Modelljahr 2006. Dieses Modellauto im 1:64-Maßstab wurde von Hot Wheels hergestellt und gehört zur Boulevard-Reihe mit Real-Riders-Bereifung. Die Miniatur ist auf einer Boulevard-Karte verpackt, deren Motiv eine städtische Straßenszene zeigt. Oberhalb des großen Hot-Wheels-Schriftzugs stehen die Hinweise „Real Riders“ und „Metal/Metal“. Damit verweist die Verpackung auf Gummireifen sowie eine Konstruktion mit Metallkarosserie und Metallboden. Die Miniatur ist auf Basis des Materials Diecast gefertigt; Kunststoff kommt sichtbar unter anderem für Verglasung, Innenraumdetails und Reifen zum Einsatz.
Dieses Modellauto in der Sammlung von hwconsign ist eines von aktuell 38.043 eingetragenen Modellen auf Modelly!
Achte Civic-Generation: Technik des Honda Civic Si Coupé
Der Honda Civic Si löste in Nordamerika die sportlich positionierte Si-Variante der siebten Civic-Generation ab. Anders als der dort zuvor angebotene, fünftürige Civic Si war der neue Si wieder als zweitüriges Coupé ausgeführt. Sein K20Z3-Motor gehört zur K20-Familie von Honda: Der Reihen-Vierzylinder mit 1.998 cm³ Hubraum leistet serienmäßig 197 hp beziehungsweise rund 200 PS bei 7.800/min und erreicht 188 Nm bei 6.100/min. Zur Technik gehören DOHC-Zylinderkopf, i-VTEC-Ventilsteuerung, elektronische Drosselklappe und ein Sechsgang-Handschaltgetriebe mit Sperrdifferenzial. Das hohe Nenndrehzahlniveau bis 8.000/min sowie die eng abgestufte Schaltung bestimmten den Charakter des Fahrzeugs. Vorn arbeiten MacPherson-Federbeine, hinten eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Anordnung; Scheibenbremsen, ABS und je nach Markt Stabilitätskontrolle ergänzten die Ausstattung. Als Plattform diente eine gegenüber dem Vorgänger neu entwickelte Civic-Architektur mit niedrig ausgeführter Motorhaube und weit nach vorn gezogener Windschutzscheibe.
Motorsport-Einsätze des Honda Civic Si in Tourenwagenklassen
Im Motorsport wurde der Honda Civic Si vor allem in nordamerikanischen Produktions- und Tourenwagenserien eingesetzt. Seine seriennahe Frontantriebsarchitektur, das manuelle Getriebe und die Teileversorgung machten ihn für Klassenreglements interessant, in denen Hubraum, Mindestgewicht und Umbauten genau geregelt waren. Teams setzten Civic-Si-Coupés unter anderem im SCCA-Umfeld, in Clubrennen und in Langstreckenformaten ein. Dabei wurden die Fahrzeuge mit Rennfahrwerk, Überrollkäfig, Rennbremsen, angepasster Motorelektronik sowie Sicherheitsausrüstung ausgerüstet. Die Basis blieb dabei erkennbar: kompakte Coupé-Karosserie, Frontantrieb und K20-Vierzylinder. Die Wettbewerbsbilanz hängt stark von Klasse, Saison und Homologation ab; der Honda Civic Si war jedoch über mehrere Jahre regelmäßig im Starterfeld vertreten.
Fahrer und Teams mit Civic-Si-Rennfahrzeugen
Besonders in der Grand-Am-Continental-Tire-Sports-Car-Challenge, später IMSA Michelin Pilot Challenge, wurden Honda-Civic-Si-Rennwagen von Teams wie Compass360 Racing eingesetzt. Fahrer wie Karl Wittmer, Pierre Kleinubing und Ryan Eversley fuhren in verschiedenen Honda-Programmen und Tourenwagen- beziehungsweise Langstreckenklassen Fahrzeuge auf Civic-Basis. Ryan Eversley ist zudem durch zahlreiche Einsätze mit Honda- und Acura-Fahrzeugen in nordamerikanischen Rennserien bekannt. Im Club- und Amateurmotorsport wurde der Honda Civic Si ebenfalls genutzt, weil sich Fahrwerk, Bremsanlage und Motorsteuerung innerhalb der jeweiligen Reglements anpassen ließen. Diese Rennaktivitäten erklären auch, warum Hot Wheels die Miniatur mit Startnummer, seitlicher Grafik und tief wirkender Straßenfahrzeug-Optik gestaltet hat, ohne sie als Nachbildung eines einzelnen dokumentierten Rennwagens auszuweisen.
Grüne Hot-Wheels-Miniatur mit Nummer 13 und schwarzen Grafiken
Dieses Modellauto im 1:64-Maßstab wurde von Hot Wheels hergestellt und zeigt den Honda Civic Si in einem metallisch leuchtenden Grün. Die Lackierung besitzt feine Glitzerpartikel und wirkt je nach Lichteinfall gelbgrün bis kräftig grün. Auf beiden Flanken verläuft eine schwarze, kantig aufgebaute Dekorgrafik: Sie beginnt im Bereich des vorderen Kotflügels, zieht sich über die Tür und endet in mehreren abgestuften Formen hinter der B-Säule. Auf der Tür steht die Startnummer „13“ in schwarzer Kontur; darunter befinden sich zwei schwarze, schräg gesetzte Balken. Weitere Sponsorenaufkleber sind auf den Fotos nicht erkennbar, daher lassen sich keine sichtbaren Sponsoren wie Honda oder andere Marken zuordnen. Die Karosserie bildet den großen Heckflügel, die Coupé-Dachlinie, die markante Frontschürze und die seitlichen Schweller ab. Silberfarbene Real-Riders-Räder mit schmalen schwarzen Reifen setzen einen klaren Kontrast zum grünen Aufbau. Durch die bündig wirkende Verglasung, die dunkle Innenausstattung und die sauber abgegrenzten Tampondrucke entsteht eine für die Boulevard-Serie typische, detailorientierte Erscheinung in der ungeöffneten Blisterverpackung.