Der Schweizer Filipinetti-Rennstall (seine Fahrzeuge trugen immer Rot mit einem weissen Streifen) setzte 1968 zwei neue C3 L88-Vetten beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans ein. Die #4 hatte einen schweren Unfall, und auch die hier als Modell von Carousel 1 präsentierte #3 mit Henri Greder und Umberto Maglioli am Steuer konnte das Rennen nicht zu Ende fahren. Das Auto ging danach durch die Hände verschiedener Schweizer Rennfahrer. Der bekannteste von ihnen was der grosse Jo Siffert, und als letzter fuhr der kultige Mohrenkopf-Produzent Robert Dubler damit historische Rennen (ich sah ihn in Dijon damit fahren). Er verpasste dem Fahrzeug ein anderes, auffälligeres Outfit (s. letztes Bild: ein 1:43-Modell von Arena). Dieser Rennwagen ist übrigens als einziges der fünf von Carousel 1 replizierten Autos ein Coupé, kein Cabriolet mit aufgesetztem Hardtop. Demnächst bringt übrigens Spark Models die Filipinetti-Vette #1 auf den Markt, welche 1969 in Le Mans fuhr. Ich freue mich darauf, denn dieses Resin-Modell wird zweifellos schöner und präziser gefertigt sein als die #3 von Carousel 1. Aber man wird daran nichts öffnen können. Das alte Thema: Vor- und Nachteile von Metall- und Kunststoff-Modellen ( Die Cast versus Resin), und deshalb beinahe Glaubenskriege zwischen zwei Lagern von Modellauto-Liebhabern...