Saab VIGGEN 16-32 Blue Peter Uppsala (1:72, Aviation 72)

  • Saab VIGGEN 16-32 Blue Peter Uppsala (Ab 2001)
  •  
  • Aviation 72
  • 1:72
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Blau
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  • Online Händler
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  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 

Die Saab JA 37 Viggen 
(deutsch Donnerkeil bzw. Reiherente) ist ein schwedisches strahlgetriebenes, einsitziges Kampfflugzeug. Die Bezeichnung JA steht für Jakt och Attack (schwedisch für Jagd und Angriff).

Schwedens Verteidigungssystem sieht in Kriegszeiten die Nutzung von hochleistungsfähigen Kampfflugzeugen auf Start- und Landebahnen jeder Länge vor, was diesen Maschinen STOL-Eigenschaften (kurze Start- und Landestrecken in Verbindung mit hohen Sinkraten) abverlangt. Der als Nachfolger für die Saab 35 Draken für diese schwierigen Anforderungen entwickelte Vielzwecktyp war die Saab Viggen. Erste Studien für das System 37 der schwedischen Luftwaffe (Flygvapnet), aus dem die Saab 37 hervorging, begannen bereits 1952. Gefragt war ein vielseitiges Kampfflugzeug, das sowohl als Jäger als auch für Angriffe auf Bodenziele und für die Aufklärung adaptiert werden konnte. Insgesamt war ein vollkommen integriertes Luftverteidigungs-Waffensystem in Anlehnung an amerikanische Vorbilder gefordert, für die das neue Flugzeug die fliegende Komponente sein sollte. Die eigentlichen Entwicklungsarbeiten für die Viggen begannen dann 1962. Saab wählte eine Auslegung mit Deltaflügel und einem Höhenruder in Canardauslegung, die im Gegensatz zur Heckanordnung Auftrieb liefert. Diese Lösung in Verbindung mit dem leistungsstarken Triebwerk, einem ursprünglich zivilen Pratt & Whitney JT8D, das von Volvo Flygmotor mit einem Nachbrenner ausgerüstet wurde, erbrachte die gewünschte Kurzstarteigenschaft. Das Fahrwerk wurde für harte Landungen mit großen Sinkgeschwindigkeiten bis 5 m/s ausgelegt. Die nach dem Aufsetzen wahlweise automatisch aktivierte Schubumkehr half die Landestrecke deutlich zu verkürzen. Die Viggen war trotz der Canards aerodynamisch stabil ausgelegt, während dies bei modernen Canardauslegungen zur Verringerung des Widerstands und zum Zwecke hoher Agilität meist nicht mehr der Fall ist. Die Planungen in der Mitte der 1960er-Jahre sahen die Beschaffung von 832 Flugzeugen vor. Der prägnante und doppeldeutige Name Donnerkeil und Reiherente wurde von den Ingenieuren bewusst mit dem Bezug auf die damals noch recht ungewöhnlich Auslegung mit Canards gewählt.[1]

Die erste von sieben Prototypen Viggen (37-1) hob am 8. Februar 1967 mit Erik Dahlström in Linköping zum Erstflug ab. Einen Monat später ging der erste Serienauftrag für 100 Maschinen ein, darunter 17 doppelsitzige Trainer Sk 37. Das erste Serienflugzeug flog am 23. Februar 1971. Es ging an das Geschwader F 7 in Såtenäs, das ab Juni auf das neue Muster AJ 37 umrüstete und 1972 eine erste Staffel einsatzbereit hatte. Die erste Schulmaschine Sk 37 wurde 1972 ausgeliefert.

festinstalliert im Bug:

• 1 × 30-mm-Maschinenkanone Oerlikon KCA mit 150 Schuss Munition (nur JA 37)

Waffenzuladung von 6000 kg an vier Unterflügelstationen und drei UnterrumpfstationenLuft-Luft-Lenkflugkörper

• 6 × LAU-7-Startschiene für je eine RB24 / RB24J (Robotsystem 24, schwedische Lizenzproduktion der Ford AIM-9B / AIM-9J bzw. P-3 „Sidewinder“) – infrarotgesteuert für Kurzstrecken

• 6 × LAU-7-Startschiene für je eine RB74 (Robotsystem 74, schwedische Lizenzproduktion der Raytheon AIM-9L „Sidewinder“) – infrarotgesteuert für Kurzstrecken

• 6 × Startschiene für je eine RB71 „Robotsystem 71“ (schwedische Lizenzproduktion der BAe „Sky Flash“) – halbaktiv radargesteuert für Mittelstrecken

• 6 × LAU-106-Startschiene für je eine RB99 (Robotsystem 99, schwedische Lizenzproduktion der Raytheon AIM-120B „AMRAAM“) – halbaktiv radargesteuert für Mittelstrecken

Luft-Boden-Lenkflugkörper

• 2 × RB04E bzw. Saab 304 – radargesteuerter Seezielflugkörper

• 6 × RB05A bzw. Saab 305 – funkgesteuert

• 6 × LAU-117A-Startschiene für je eine Saab RB75 (Robotsystem 75, schwedische Lizenzproduktion der AGM-65A „Maverick“) – fernsehbildgelenkt zur Panzerbekämpfung

• 4 × Saab Bofors RBS-15F (Robotsystem 15) – radargesteuerter Seezielflugkörper

Ungelenkte Luft-Boden-Raketen

• 4 × Bofors-M70X-Raketen-Rohrstartbehälter für je sechs ungelenkte Luft-Boden-Raketen; Kaliber 135 mm

Ungelenkte Bomben

• 4 × M63FFV 120-kg-Freifallbombe

• 4 × Virgo 120-kg-Streubombe

• 4 × Bombkapsel BK 90 „Mjolner“ (DASA DWS 39, trägheitsnavigationsgelenkte 600-kg-Gleit-/Schüttbombe mit 72 × MJ-1-Splittergranaten gegen Panzerverbände)

• 4 × LEPUS-Leuchtfackelbombe 80 kg (Beleuchtungsmittel)

Externe Behälter

• 2 × SKa 34-75 Aufklärungsbehälter

• 2 × Laser-Reflektor Saab BT-53

• 2 × Maschinenkanonenbehälter mit einer 30-mm-Maschinenkanone ADEN Akan M/55 mit 150 Schuss Munition

• 1 × großer Unterrumpftank (Zusatztank für 1200 kg Kerosin)

Aktive Maßnahmen

• 2 × Ericsson Saab Avionics U95 – externer ECM-Störbehälter (auch als Erijammer 200 oder „KA“ bezeichnet)

• 2 × Ericsson Saab Avionics Erijammer A110 – externer ECM-Störbehälter

• 2 × Philips/Bofors BOX-9 – externer Behälter mit Täuschkörperwerfer (auch als Kapsel B oder KB, im Export als BOZ-100 bekannt)

• 2 × CelsiusTech BOY-401 – Täuschkörperwerfer (auch als BOP/A bezeichnet) mit je 32 Täuschkörpern (Düppel-Patronen oder Hitzefackeln)

• 2-6 × LAU-128-Startschienen mit BOL-451-Täuschkörperwerfern

Passive Maßnahmen

• 2 × ESM-Gondel mit Radarwarnsensor

Quelle: Wikipedia

Autor: viper64


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