Lockheed Martin F-22 Raptor (1:200, Hogan)

  • Lockheed Martin F-22 Raptor (Ab 2002)
  • Hogan
  • 1:200
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Grau
  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modell Lockheed Martin F-22 Raptor von Hogan 1:200 2

Die F-22 Raptor verfügt über hervorragende Tarneigenschaften und kann damit im Rahmen von Angriffen das Überraschungsmoment für sich nutzen. Sie wird erst bemerkt, wenn der Angriff bereits erfolgt ist. Sind mehrere unterschiedliche Flugzeugtypen an einem Angriff beteiligt, so sind die F-22 die ersten, die in das feindliche Gebiet eindringen. Überdies ist die F-22 eines der derzeit schnellsten Kampfflugzeuge überhaupt. Sie schafft mehr als die doppelte Schallgeschwindigkeit, kann dabei extreme Manöver fliegen und operiert dabei problemlos auf 15.000 Metern Höhe. Mit diesen Fähigkeiten gilt sie derzeit als bester Luftüberlegenheitsjäger.

Im Jahre 1991, also kurz nachdem die F-117 der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, bestellte die US Air Force bei Lockheed einen neuen Tarnkappenjäger der modernsten Generation. Die Fähigkeiten der F-117 sollten nochmal deutlich übertroffen werden. Hierfür war nochmals eine deutlich ausgefeiltere Konstruktion notwendig. Bereits 6 Jahre später konnte Lockheed seine Ideen vorstellen. Der Prototyp sah im Gegensatz zur F-117 wieder viel mehr wie ein „normales“ Kampfflugzeug aus. Die zwischenzeitlich etablierte moderne Computerdesign-Technologie machte es möglich.

Nachdem eine F-117 in Serbien abgeschossen wurde, war klar, dass auch diese nicht vollständig unsichtbar ist und die US Air Force wünschte sich dringend einen Ersatz. Im Jahre 2004 war die F-22 sodann einsatzbereit und konnte der Air Force zugeführt werden. Die F-22 war eines der teuersten Rüstungsprojekte der USA, die einzelne F-22 extrem teuer. Sie war aber auch viel kompletter als die F-117. So verfügte die F-22 im Gegensatz zur F-117 beispielsweise über ein Radar und konnte damit gegnerische Maschinen erkennen. Insbesondere aufgrund der erheblichen finanziellen Belastung legte die Air Force im Jahre 2008 die F-117 (einstweilen?) still.

Was machte die F-22 nun so fortschrittlich? Sie wurde einerseits als Abfangjäger konzipiert, konnte aber auch Bomben abwerfen. Ihre Fähigkeiten sind sowohl für den Luft-Luft- wie auch für den Luft-Boden-Einsatz hervorragend geeignet. Sie kann damit gegen alle möglichen Bedrohungen gleichermaßen eingesetzt werden. Dies gab es so zuvor nicht.

Betrachtet man sich die F-22, so wirkt sie rund und kantig zugleich. Ihre Tarneigenschaften verdankt sie einer komplett neuen Entwicklung und insbesondere ihrem Anstrich. Dieser wirkt wie ein Tarnumhang und absorbiert Radarwellen. Hierdurch generiert sie lediglich den Radarquerschnitt einer Hummel.

All diese Fähigkeiten machen die F-22 heute zum Vollstrecker Nr. 1 der USA.

Ihren allerersten Kampfeinsatz hatte die F-22 im Jahre 2014. Der Krieg im Iran und in Afghanistan hatte zu diesem Zeitpunkt bereits fast 12 Jahre angedauert. Im Irak und in Syrien wurde aber die Miliz des IS (Islamischer Staat) immer präsenter und verübte Gräueltaten. Die USA beabsichtigten daher den IS zu bekämpfen.
Allerdings führte der syrische Diktator zur gleichen Zeit sowohl einen Krieg gegen das eigene Volk und den IS. Er lehnte jede Einmischung durch die USA ab. Vor diesem Hintergrund hätte die Sendung amerikanischer Kampfjets nach Syrien die dortige Lage womöglich weiter destabilisiert.
Da der IS aber weiter Gräueltaten verübte, griffen die USA im Spätsommer dann aber doch in den Krieg gegen den IS ein. Dieser Krieg sollte ausschließlich über die Luft erfolgen. Die US-Streitkräfte sollten ausschließlich IS-Ziele zerstören, sich aber nicht in den Bürgerkrieg einmischen.
In diesem Zusammenhang kam die damals neueste Waffe der USA nun erstmals zum Kampfeinsatz.
Ziel war es, unerkannt in den syrischen Luftraum einzudringen, dort IS-Ziele zu bekämpfen und wieder `raus zu sein, bevor Gegenangriffe koordiniert werden können. Die Syrer verfügten über eine leistungsstarke Luftabwehr, die hätte gefährlich werden können. Zudem sollten die Syrer ja auch nicht den Eindruck gewinnen, dass sie selbst bekämpft werden sollten. Es sollten konsequent Kommandoeinrichtungen des IS bekämpft werden.
Die F-22 wurde dort aber auch eingesetzt, um anderen Kampfflugzeugen Schutz zu bieten.

Letztlich blieb die F-22 ein hervorragendes, aber auch ein wahnsinnig teures Kampfflugzeug und genau dies wurde ihr schließlich teilweise zum Verhängnis. Da neben den Anschaffungs- auch die Wartungskosten extrem hoch waren, wurde die Produktion der F-22 im Jahre 2012 eingestellt. Gebaut wurden bis dahin 195 Stück.

Eine direkte Nachfolgerin der F-22 gibt es bis heute nicht und es ist wohl auch noch keine geplant. Anscheinend gilt sie auch heute noch als modern genug.




Autor: C209
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