Lockheed SR-71B Blackbird (1:200, Herpa Wings)

  • Lockheed SR-71B Blackbird (Ab 1966)
  • Herpa Wings
  • 1:200
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Metall / Druckguss
  • Schwarz
  • Neu und original verpackt
  • OVP/Karton ist vorhanden
  • Das Modell ist unverkäuflich
 
Modell Lockheed SR-71B Blackbird von Herpa Wings 1:200 2

Die Lockheed SR-71 Blackbird ist das bis heute schnellste Flugzeug der Welt ohne Raketenantrieb. Überdies flog auch kein Flugzeug jemals höher. Die Blackbird ist ein reines Spionageflugzeug, bei welchem erstmals Tarnkappentechnologie verwendet wurde. Die Blackbird wurde gebaut, um einen drohenden Atomkrieg zu verhindern.

Im Jahre 1957 befand sich der kalte Krieg auf seinem Höhepunkt. Die Sowjetunion hatte erste Interkontinentalraketen entwickelt und testete diese. Durch diese fühlten sich die USA bedroht, da durch diese Raketen Atomschläge in den USA möglich wurden. Deshalb wollten die USA Kenntnisse über das Arsenal an Waffen der Sowjets sammeln. Das Territorium der Sowjetunion ist aber derart groß, dass konventionelle Flugzeuge nicht in der Lage waren, das gesamte Gebiet zu überfliegen. Deshalb benötigten die USA neuartige Spionageflugzeuge, die in das Gebiet der Sowjetunion eindringen konnten, ohne entdeckt und abgeschossen zu werden.

Im Jahre 1957 beauftragten die USA die Firma Lockheed mit der Konzeption eines solchen Flugzeugs. Die USA verfügten mit der U2 zwar bereits über ein Spionageflugzeug, doch es war bekannt, dass dieses bereits vom Radar der Sowjets entdeckt wurde. Schließlich wurde auch eine U2 von der Bodenabwehr der Sowjets abgeschossen. Deshalb musste schleunigst ein besseres Spionageflugzeug her.

In den 1960er Jahren war eine Maschine wie die Blackbird ein absolutes Novum. Sie war die Pionierin der Tarnkappentechnik. Aufgrund ihres Designs konnte sie nur schwerlich per Radar geortet werden. Im unteren Bereich war sie weitgehend flach. Hierdurch wurde ein um 90% reduzierter Radarquerschnitt erreicht. Dieser lag schließlich bei ca. 10 Metern, was einem großen Adler entspricht. Sie konnte die dreifache Schallgeschwindigkeit erreichen, über 24.000 Meter hoch fliegen.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wurde die Maschine wegen dem gegebenen Luftwiderstand sehr heiß. An manchen Stellen erhitzte sich die Blackbird auf über 400 Grad. Aluminium wird schon ab 150 Grad weich, weshalb neue Materialen für die Blackbird benötigt wurden. Da die Blackbird sehr hoch fliegen musste, musste das Material zudem sehr leicht sein. Die Überschallgeschwindigkeit erforderte zusätzlich ein sehr robustes Material. Die Blackbird wurde schließlich aus Titan gefertigt. Da sich Metall aber bei Erhitzung ausdehnt, musste die Verkleidung der Blackbird lose montiert werden. Überdies erhielt sie Dehnungsfugen.

Im Jahre 1964 wurde die Blackbird offiziell enthüllt. Nach einigen Tests, welche auch Rückschläge mit sich brachten, ging sie in Serie. Ab 1967 traten keine technischen Schwierigkeiten mehr auf.

Interessant ist, dass sich die Blackbird schließlich nie über sowjetischem Gebiet befand. Statt im kalten Krieg wurde sie aber im heißen Krieg eingesetzt. Im Vietnamkrieg lieferte sie wichtige Radarbilder, um die Bomber auf relevante Ziele anzusetzen. Überdies lieferte die Blackbird den Geheimdiensten Bilder aus aller Welt. Schließlich wurde die Blackbird auch von Nordkorea im Rahmen einer Mission entdeckt. Abgeschossen wurde allerdings eine Blackbird zu keiner Zeit.

Dennoch ging die Zeit der Blackbird zu Ende. Die Zukunft der Aufklärung gehörte den Satelliten. Somit absolvierte eine Blackbird im Jahre 1990 ihren letzten Flug.

Bitte beachtet, dass die hier gezeigte Blackbird die Schulungsvariante der SR -71 darstellt. Diese wird durch das „B“ gekennzeichnet. Weiter ist sie durch die zweite Cockpitkanzel gekennzeichnet. Die "normale" Variante verfügte über diese nicht. Von der Schulungsvariante wurden zwei Exemplare gebaut. Von der Variante "A" entstanden 29 Stück.




Autor: C209
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