Buick LeSabre Show Car (1:24, Franklin Mint)


  • Buick LeSabre Show Car (Ab 1951)
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  • Franklin Mint
  • 1:24
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Grün (Glänzend)
  • Nicht limitiert / Unbegrenzte Auflage
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  • Keine Angaben
  • Keine Angaben
  • Offen für Angebote
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Der amerikanische Designer Harley Earl beeinflusste nach dem zweiten Weltkrieg maßgeblich die Gestaltung vieler Autos, sein Meisterwerk war der Buick Le Sabre 1951.

Harley Earl kam bereits 1927 zu General Motors, es dauerte bis 1937, dass er seine Vorstellungen gegnüber dem Vorstand durchsetzen und ein eigenes Ressort für Design aufbauen konnte. Kurz darauf erschien mit dem Buick Y-Job der erste Dream Car, dessen Form und Details zukünftige Serienmodelle beeinflussen sollte. Ein über 6 Meter langes, niedriges zweisitziges Cabrio mit elektrischen Fensterhebern, Klappscheinwerfern und automatischem Verdeck hatte die Welt noch nicht gesehen. Der ausbrechende Krieg ließ allerdings das Interesse an diesem Designstück nicht richtig aufkommen.

Nachdem der Spuk vorbei war, zog Harley earl erst recht alle Register. Formale Anleihen nahm er bei den aufkommenden Düsenflugzeugen, nicht umsonst stammt auch der Name von einem Kampfflugzeug, der F-86 Le Sabre! Die Luftein- und auslaßöffnungen an Front und Heck sind Reminiszenzen an dieses Flugzeug. Auch das Cockpit sieht weniger nach Auto aus, vor allem sind einige Anzeigeinstrumente doppelt vorhanden, da der Le Sabre im normalen Fahrbetrieb mit Superbenzin, bei Kompressoreinsatz aber mit Methanol befeuert wurde. Der 3,6-Liter Achtzylinder brachte es so auf immerhin 335 PS. Eine Dreigangautomatik, hydraulische Sitzverstellung und eingebaute Wagenheber sowie automatisches Klappverdeck waren damals avantgardistisch, kurze Zeit später gehörten sie zumindest in den USA zum Standard. Designmerkmale des Le Sabre wurden ebenfalls Allgemeingut, unter anderem die Panoramascheibe, die in der Mitte hochgezogenen Stoßstangen und die Heckflossen, die man hier zum ersten Mal zu sehen bekam. Auch die von Harley Earl nicht gerade bewunderten italienischen Carozziere bedienten sich eifrig an seinen Designdetails.

Um die neuesten Entwicklungen zum Publikum zu bringen, erfand GM die Motorama Shows. Ab 1950 bis 1958 tourte eine Karawane mit diesen Concept Cars, aber auch den neuesten Serienmodellen, quer durch Amerika, um die Interessenten auf den Geschmack zu bringen. Diese Shows wurden zu gesellschaftlichen Ereignissen, dabei sein war Pflicht. Leider wurden viele der Showcars später zerstört, an ein Automuseum dachte damals niemand, und für private Besitzer waren die Fahrzeuge eher nicht geeignet. Der Le Sabre ist aber erhalten geblieben und noch heute im Besitz von GM.
Text: Rudi Seidel

Autor: wolfram

*Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr

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