Mercedes-Benz W06 SSKL (1931 - 1933) (1:87, Eigenbau)


  • Mercedes-Benz W06 SSKL (1931 - 1933) (Ab 1931)
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  • Eigenbau
  • 1:87
  • Standmodell / Unangetrieben
  • Silber (Matt)
  • Unikat
  • Limitiert auf 1 Modelle
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  • Keine Angaben
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  • Das Modell ist unverkäuflich
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Mercedes-Benz W06 SSKL Stromlinienform, AVUS Rennen 21. Mai 1933, Nr. 21, Fahrer Manfred von Brauchitsch

Das Vorbild...

Im Oktober 1932 beschloss die ACAIR (Vorgänger der FIA) für die Grand Prix Rennen ab 1934 die Gültigkeit der "750 Kg Formel. Demnach waren nur Monoposto, einsitzige Rennwagen, zugelassen, deren Gewicht ohne Treibstoff, Öl, Kühlmittel und Reifen maximal 750 Kg betrug. Dies war das besiegelte Ende des SSKL. Nach dem sich nun auch Alfa Romeo wegen finanzieller Schwierigkeiten ebenfalls aus dem Rennsport zurück ziehen musste wurde deren Rennsportaktivitäten von der Scuderia Ferrari dessen Rennsportaktivitäten übernommen. Rudolf Caracciola gründete in Folge des Rückzuges zusammen mit seinem Freund Louis Chiron, weiter auf Alfa Romeo fahrend, die Scuderia CC (Caracciola/Chiron).

1933 beteiligte sich Mercedes-Benz wieder offiziell als Werk an internationalen Rennen und verpflichtete Manfred von Brauchitsch als Werksfahrer. In Anbetracht der bevorstehenden 750 kg Formel trat man noch mit dem Mercedes SSKL an. Wohl wissend, dass der Wagen veraltet ist. Zum AVUS-Rennen am 21. Mai wollte Mercedes-Benz daher mit zwei stromlinienförmigen Wagen an den Start gehen. Sie ähnelten dem Wagen von 1932, unterschieden sich jedoch in Details und vor allem in der Form des Hecks.
Zu einer Wiederholung des Vorjahresrennen konnte jedoch nicht kommen, da Rudolf Caracciola einen Monat zuvor beim Rennen in Monaco einen schweren Unfall erlitt und im Krankenhaus lag. Doch auch Mercedes-Benz hatte in jenem Jahr kein Glück. So verunglückte der zweite Fahrer Otto Merz mit seinem Wagen bereits im Training tödlich und das Rennen wurde für von Brauchitsch, mit der Startnummer 21 vom elften und letzten Startplatz startend, zum Desaster. Extreme Probleme mit den Conti Reifen zwangen ihn insgesamt fünfmal zum Reifenwechsel an die Box . Um zumindest eine Haltbarkeit der Reifen von drei Runden zu ermöglichen konnte er nicht die volle Leistung
des Wagens ausnutzen und musste mit geringerer Geschwindigkeit als im Vorjahr fahren. Mit etwas mehr als 14 Minuten Abstand zum siegreichen Archille Varzi im Bugatti T54 fuhr er letztlich als sechster über die Ziellinie.

Mit dem Jahr 1933 endete die Laufbahn des „weißen Elefanten“ endgültig und mit Ihm die auch Epoche in der wohlhabende Privatfahrer die mit Ihren "Straßenfahrzeugen" an internationale Rennen teilnehmen vermochten. Die nächste Rennsaison war der Auftakt einer gänzlich neuen Zeit...


Autor: Coachwork87

*Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr

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